Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.169,98
    -93,13 (-0,61%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.080,15
    -27,87 (-0,68%)
     
  • Dow Jones 30

    34.580,08
    -59,71 (-0,17%)
     
  • Gold

    1.782,10
    +21,40 (+1,22%)
     
  • EUR/USD

    1,1317
    +0,0012 (+0,10%)
     
  • BTC-EUR

    43.478,98
    -3.517,56 (-7,48%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.367,14
    -74,62 (-5,18%)
     
  • Öl (Brent)

    66,22
    -0,28 (-0,42%)
     
  • MDAX

    33.711,12
    -63,31 (-0,19%)
     
  • TecDAX

    3.759,02
    -14,20 (-0,38%)
     
  • SDAX

    16.054,71
    -175,92 (-1,08%)
     
  • Nikkei 225

    28.029,57
    +276,20 (+1,00%)
     
  • FTSE 100

    7.122,32
    -6,89 (-0,10%)
     
  • CAC 40

    6.765,52
    -30,23 (-0,44%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.085,47
    -295,85 (-1,92%)
     

Millionenstrafe für Apple und Amazon in Italien

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - Italiens Kartellbehörde (AGCM) hat gegen Amazon <US0231351067> und Apple <US0378331005> eine dreistellige Millionenstrafe verhängt. Eine Untersuchung habe ergeben, dass mittels Klauseln eines Vertrages vom 31. Oktober 2018 offiziellen und inoffiziellen Händlern untersagt wurde, auf dem sogenannten Marketplace von Amazon.it echte Produkte von Apple und der dazugehörigen Marke Beats zu verkaufen, hieß es in einer Mitteilung der AGCM vom Dienstag. Damit hätten lediglich Amazon selbst und einzelne, "auf diskriminierende Art und Weise" ausgewählte Verkäufer die Produkte dort veräußern dürfen.

AGCM zufolge verstößt dieses Verhalten gegen EU-Recht. Amazon soll 68,7 Millionen Euro Strafe bezahlen, Apple 134,5 Millionen Euro. Außerdem sollen Drittanbieter die Apple- und Beats-Produkte wieder auf dem Marketplace der italienischen Amazon-Webseite verkaufen dürfen.

Apple erklärte, die italienische Behörde zu respektieren. Man glaube aber, nichts falsch gemacht zu haben. Für die Sicherheit der Kunden sei es wichtig, dass diese sich sicher sein könnten, echte Produkte zu kaufen. Der US-Konzern wolle in Berufung gehen. Amazon will nach eigener Aussage ebenfalls gegen die Strafe in Berufung gehen. Sie sei unverhältnismäßig und nicht gerechtfertigt. Das Unternehmen wies den Vorwurf zurück, Amazon profitiere davon, Verkäufer auszuschließen, da das Geschäftsmodell von deren Erfolg abhänge.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.