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Milliardenverlust erwartet: Deutsche Bahn stellt Jahresbilanz vor

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Wie sehr schlägt die Corona-Krise bei der Deutschen Bahn ins Kontor? Der bundeseigene Konzern will am Donnerstag (11 Uhr) die Jahreszahlen für 2020 vorlegen. Allein im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres hatte das Minus mehr als 3,7 Milliarden Euro betragen. Die Gesamtkosten der Krise könnten sich Einschätzungen der Bundesregierung zufolge in einigen Jahren auf 13 bis 14 Milliarden Euro belaufen. Mit 5 Milliarden Euro will der Bund den Konzern unterstützen. Doch den Hilfen muss die Europäische Kommission noch zustimmen.

Gleichwohl halten Bahn und Bund an den vor der Krise angekündigten Investitionen fest. Bis 2030 soll sich die Zahl der Fahrgäste verdoppeln. Allein in diesem Jahr sollen deshalb 12,7 Milliarden Euro in die Modernisierung des bestehenden Schienennetzes fließen. Auch die Einstellungsoffensive geht weiter.

Gespart werden soll unter anderem bei den Personalkosten. Mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft einigte sich die Arbeitgeberseite bereits im vergangenen Jahr auf eine Nullrunde für 2021. Erst im kommenden Jahr sollen Löhne und Gehälter um 1,5 Prozent steigen. Die Tarifverhandlungen mit der konkurrierenden Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) stehen allerdings noch aus.