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Merkel: Häufung von Extremwetterereignissen fordert zum Handeln auf

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht mit Sorgen auf die Häufung von Extremwetterereignissen. Merkel sagte am Donnerstag an der Johns-Hopkins-Universität in Washington: "Wir haben zunehmend Extremwetterereignisse. Die Fluten, die einige Teile Deutschlands im Augenblick erleben und die wirklich dramatisch sind mit vielen tragischen Todesfällen auch, sind ein Beispiel dafür." Merkel nannte als weiteres Beispiel die Feuer in Kalifornien.

"Wenn wir uns über die Jahreszahlen das anschauen, dann hat es immer mal einen Sturm und eine Flut gegeben", sagte Merkel. "Aber die Häufung macht einfach Sorge und fordert uns zum Handeln auf."

Die Kanzlerin machte deutlich, dass die UN-Klimakonferenz in Glasgow im Herbst Fortschritte bringen müsse, was die Selbstverpflichtungen der Länder anbelange. Es sei eine "sehr, sehr gute Nachricht", dass die USA wieder mit dabei seien und auch durchaus ambitionierte Ziele vorgebracht hätten. "Das verändert die Welt natürlich vollkommen, weil wieder einer der großen Emittenten jetzt auch mitmacht und weil das natürlich auch andere Länder, auch Europa, auch China, auch andere entwickelte Staaten wie Japan zum Beispiel unter Druck setzt."

Merkel betonte die Bedeutung der Transformation Richtung Klimaneutralität. Man werde dabei viel um Akzeptanz werben müssen. "Denn wer Windenergie aus der Steckdose bekommt, der merkt den Unterschied nicht. Wer ein Windrad neben seinem Haus auf dem Land hat, der merkt den Unterschied sehr wohl", sagte Merkel. Man müsse außerdem die soziale Balance ins Auge fassen.

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