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Mehrheit für Einsatz von Impfbussen in sozialen Brennpunkten

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BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hält es einer Umfrage zufolge für angemessen, wenn in der Corona-Pandemie bundesweit mobile Impfbusse in sozialen Brennpunkten zum Einsatz kommen - und dabei die Priorisierungsreihenfolge nicht zwingend eingehalten wird. Wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov mitteilte, befürworteten 69 Prozent der am Dienstag Befragten eine solche Maßnahme. 19 Prozent gaben laut YouGov an, dies für nicht angemessen zu halten. 12 Prozent machten demnach keine Angabe.

Unterschiede zeigten sich in den einzelnen Einkommensgruppen: Den Angaben zufolge hielten Befragte mit einem Nettohaushaltseinkommen von 1500 bis 3000 Euro den bundesweiten Einsatz von Impfbussen in sozialen Brennpunkten ohne zwingende Einhaltung der Impfreihenfolge am häufigsten für angemessen (78 Prozent), diejenigen mit weniger als 1500 Euro Einkommen am seltensten (58 Prozent). Die Umfrage zeigte auch: Anhängerinnen und Anhängern der Grünen befürworteten die Maßnahme am häufigsten (91 Prozent).

Wegen vieler Corona-Neuinfektionen in einigen Stadtteilen, die als soziale Brennpunkte gelten, werden etwa in Köln mobile Impfteams in die Hochhaussiedlungen von Chorweiler und dem Kölnberg geschickt. Das Land hatte für das Pilotprojekt zunächst 1000 Impfdosen zur Verfügung gestellt.

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