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Meetings und Chefs zählen zu den größten Produktionsfressern im Büro: Doch noch stärker lenkt euch etwas anderes ab, laut einer Umfrage

Was kostet Produktivität im Büro? Die lieben Kollegen.  - Copyright: Yan Krukau/Pexels
Was kostet Produktivität im Büro? Die lieben Kollegen. - Copyright: Yan Krukau/Pexels

Fast jeder vierte Arbeitnehmer mit einer Bürotätigkeit sagt, dass er am Tag zehnmal oder häufiger bei einer Tätigkeit unterbrochen wird. Exakt sagten dies 24 Prozent der rund 2000 Befragten einer Umfrage im Auftrag von Slack. Als wichtigste Faktoren für den Verlust von Produktivität nannten 31 Prozent der Befragten zwei übliche Verdächtige: ineffizienten Führungsstil der Chefs sowie zu viele und zu lange Meetings. Eines aber lenkte mit 32 Prozent noch mehr Beschäftigte von der Arbeit ab: die Kollegen.

Vor zu viel Ablenkung nach Hause zu flüchten ist dabei nur für einen kleineren Teil der Büro-Beschäftigten eine Lösung. Für andere ist Home-Office eher das Problem. Zwar sagten 29 Prozent der Befragten, sie seien im Homeoffice produktiver als im Büro. Allerdings sagten auch 24 Prozent genau das Gegenteil. Und weitere 21 Prozent sehen in dem Ort, wo sie arbeiten, keinen Einfluss auf ihre Produktivität. Gründe für eine höhere Produktivität in Büro oder Heim wurden dabei allerdings nicht explizit abgefragt.

Zu dieser Tageszeit ist die Produktivität im Büro am höchsten

Deutlich klarer sind die Verhältnisse bei der Frage nach der produktivsten Arbeitszeit. Die ist für die meisten Beschäftigten mit Büro-Arbeit klar der Vormittag: 32 Prozent nannten die Zeit zwischen acht und zehn Uhr. 34 Prozent favorisierten die folgende Zeitspanne bis zwölf Uhr. Als unproduktivste Zeit wurde am häufigsten der frühe Morgen oder ein Zeitfenster am Mittag oder frühen Nachmittag genannt.

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Die Beschäftigten wurden zudem gefragt, welche Maßnahmen ihre Produktivität steigern könnten. Besonders häufig nennten sie regelmäßige kurze Pausen und einen gesunden Lebensstil als wichtig oder sehr wichtig. Dahinter folgten die Arbeit mit To-do-Listen und feste Zeitfenster für einzelne Aufgaben.

Ähnlich schätzt das auch Nina Koch von Slack ein. „Nicht nur das Einhalten von regelmäßigen kurzen Pausen steigert die Produktivität. Auch das Schreiben von To-do-Listen sowie die Nutzung von Automatisierungen und Workflows im Arbeitsalltag gehören zu den Top-Produktivitätsboostern“, saget sie. Gerade bei To-do-Listen komme es aber darauf an, sie richtig anzulegen und regelmäßig zu pflegen.

dpa/ro