Deutsche Märkte schließen in 4 Stunden 39 Minuten
  • DAX

    15.294,73
    -181,70 (-1,17%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.192,87
    -65,11 (-1,53%)
     
  • Dow Jones 30

    33.926,01
    -127,89 (-0,38%)
     
  • Gold

    1.881,10
    +4,50 (+0,24%)
     
  • EUR/USD

    1,0767
    -0,0030 (-0,28%)
     
  • BTC-EUR

    21.187,31
    -696,74 (-3,18%)
     
  • CMC Crypto 200

    523,69
    -13,17 (-2,45%)
     
  • Öl (Brent)

    73,66
    +0,27 (+0,37%)
     
  • MDAX

    29.225,16
    -553,43 (-1,86%)
     
  • TecDAX

    3.300,49
    -38,08 (-1,14%)
     
  • SDAX

    13.309,87
    -184,96 (-1,37%)
     
  • Nikkei 225

    27.693,65
    +184,19 (+0,67%)
     
  • FTSE 100

    7.831,42
    -70,38 (-0,89%)
     
  • CAC 40

    7.120,29
    -113,65 (-1,57%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.006,96
    -193,84 (-1,59%)
     

Maskenpflicht? In vielen Staaten längst Geschichte

LONDON/PARIS/BERLIN (dpa-AFX) -Deutschlands Politiker diskutieren leidenschaftlich darüber, ob nach drei Jahren Pandemie die letzten staatlichen Corona-Beschränkungen fallen können. Im Fokus steht dabei die Maskenpflicht - die in vielen Staaten Europas längst Geschichte ist. Keinerlei staatliche Corona-Auflagen gibt es etwa in ganz Skandinavien, Großbritannien, Frankreich sowie in Tschechien, der Türkei und Rumänien, wie eine dpa-Umfrage am Mittwoch ergab. Eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen gibt es dagegen noch in Spanien, Griechenland, Zypern sowie regional in einigen Großstädten wie Wien und Sofia. Nur noch in Gesundheitseinrichtungen gilt eine Maskenpflicht unter anderem in Israel, Polen, Ungarn, Österreich, Serbien, dem Baltikum sowie in Portugal, Spanien und der Slowakei.

In Deutschland hatte die FDP als Teil der Regierungskoalition die zuständigen Bundesländer aufgefordert, die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs sofort abzuschaffen. Für Fernzüge und Fernbusse bundesweit ist bis zum 7. April eine FFP2-Maskenpflicht festgeschrieben.

Die Debatte über die Abschaffung aller Corona-Beschränkungen war neu aufgeflammt, nachdem der Virologe Christian Drosten in einem Interview mit dem "Tagesspiegel" unter anderem gesagt hatte, nach seiner Einschätzung sei die Pandemie vorbei. Als Reaktion hatte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) gefordert, "die letzten Corona-Schutzmaßnahmen" zu beenden.