Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.169,98
    -93,13 (-0,61%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.080,15
    -27,87 (-0,68%)
     
  • Dow Jones 30

    34.580,08
    -59,71 (-0,17%)
     
  • Gold

    1.782,10
    +21,40 (+1,22%)
     
  • EUR/USD

    1,1317
    +0,0012 (+0,10%)
     
  • BTC-EUR

    43.590,59
    -4.008,21 (-8,42%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.367,14
    -74,62 (-5,18%)
     
  • Öl (Brent)

    66,22
    -0,28 (-0,42%)
     
  • MDAX

    33.711,12
    -63,31 (-0,19%)
     
  • TecDAX

    3.759,02
    -14,20 (-0,38%)
     
  • SDAX

    16.054,71
    -175,92 (-1,08%)
     
  • Nikkei 225

    28.029,57
    +276,20 (+1,00%)
     
  • FTSE 100

    7.122,32
    -6,89 (-0,10%)
     
  • CAC 40

    6.765,52
    -30,23 (-0,44%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.085,47
    -295,85 (-1,92%)
     

Wie ihr mit manipulativen Persönlichkeiten im Job am besten umgeht

·Lesedauer: 3 Min.

Die Welt – und vor allem die Arbeitswelt – ist voller Manipulatoren. Wahrscheinlich seid ihr auch schon mindestens einmal einer Person begegnet, die andere für ihren Vorteil genutzt hat und sich so vielleicht sogar Beförderungen erschleichen konnte. Die Unternehmensberaterin Liz Kislik schreibt in einem Artikel für „Harvard Business Review“, dass viele Angestellte sich nicht trauten, das manipulative Verhalten ihrer Kollegen gegenüber Vorgesetzten anzusprechen.

Tatsächlich werden Manipulatoren in Organisation häufig sogar unterstützt, weil sie scheinbar gute Arbeit leisten – dabei passiert das oft auch auf Kosten anderer. So verbrauchen sie etwa die Zeit und Produktivität ihrer Kolleginnen und Kollegen, ohne dass die Vorgesetzten es mitbekämen. Kislik hat drei mögliche Lösungsansätze, wie ihr mit solchen Personen umgehen könnt.

Seid skeptisch, wenn ihr zu viel Aufmerksamkeit bekommt

Wenn eine manipulative Person erst einmal eine Beziehung zu euch aufbaue, zeige sie meist noch nicht ihre echte Seite, schreibt Kislik. Vielmehr werde ein Manipulator eher versuchen, euer Vertrauter zu werden, um eure Schwachstellen herauszufinden. Außerdem könn die Person euch so auch direkt einschätzen: Seid ihr selbstbewusst und sagt eure Meinung – oder lasst ihr euch gut manipulieren und euch Dinge gefallen?

Ihr solltet daher Kislik zufolge aufmerksam sein, wenn eine Person plötzlich sehr viel Interesse an euch hat, obwohl ihr auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten habt. Vor allem, wenn ihr schon im Vorhinein einige unangenehme Dinge über die Person gehört habt, sei Vorsicht geboten, schreibt Kislik in dem Artikel.

Ein Anzeichen dafür, dass ihr manipuliert werdet, ist laut der Autorin, wenn euch jemand wie seinen Lieblingskollegen behandelt, aber immer wieder Bemerkungen macht, die euch ein schlechtes Gefühl geben. Oder wenn die Person euch im Gespräch mit Anderen schlecht mache oder euch unter Druck setze, gegen eure eigenen Interessen zu handeln, könnten das weitere Warnsignale sein.

Konfrontiert die manipulative Person

Eine Konfrontation kann ziemlich unangenehm sein – manchmal ist es aber die einzige Möglichkeit, den Manipulator zu entlarven, laut Kislik. Eine manipulative Person nutzt andere Menschen für sich aus, hält sich dabei nicht an die gängigen Verhaltensnormen und untergräbt die Fairness.

Häufig kämen manipulative Personen damit durch, weil sie mit ihrem Verhalten selbst die erfahrensten Mitarbeiter aus der Fassung brächten, so Kislik. Wenn ihr also den Mut aufbringt, die Person zu konfrontieren, würde das einerseits dem Manipulator zeigen, dass er nicht mit allem durchkommt – und andererseits sähen so auch eure Kolleginnen und Kollegen, dass es möglich ist, einzugreifen.

So kann es beispielsweise in einem Meeting passieren, dass der Manipulator einen Kommentar oder eine Geste macht, um einen anderen Kollegen zu diskreditieren. An dieser Stelle könntet ihr fragen: „Was meinst du damit?“ oder „Ich sehe, dass du dem Kollegen nicht zustimmst. Möchtest du erklären, warum?“ So macht ihr die manipulative Person darauf aufmerksam, dass ihr die Verhaltensweisen deutlich wahrnehmt. Gleichzeitig macht ihr andere Kollegen, denen das Verhalten vorher vielleicht nicht aufgefallen ist, darauf aufmerksam.

Weigert euch, Teil der Manipulation zu sein

Manipulative Menschen nutzen andere für ihre Taten aus – direkt und indirekt. So kann es laut der Unternehmensberaterin sein, dass ihr das Fehlverhalten des Manipulators mitbekommt, es aber normalerweise „vergessen“ würdet. Oder der Manipulator erzählt euch Geheimnisse über eine andere Person, die ihr für euch behalten sollt. Macht ihr da mit, dann normalisiert ihr das hinterhältige Verhalten der manipulativen Person.

Kislik schreibt, dass ihr dem Manipulator ruhig zeigen könnt, dass ihr sein Spielchen nicht mitspielt, zum Beispiel, indem ihr fragt: „Warum erzählst du mir das? Was soll ich deiner Meinung nach tun?“

Es kann sehr schwierig sein, sich gegen einen manipulativen Menschen durchzusetzen – und es ist häufig auch mit viel Frust verbunden. Der beste Weg ist, dass ein Vorgesetzter dem Manipulatoren konkretes Verhaltensfeedback gibt, schreibt Kislik. Und zwar so lange, bis die Person ihr Verhalten ändert oder das Unternehmen verlässt. Seid ihr nicht in einer höheren Position als der Manipulator, solltet ihr vor allem versuchen, euch selbst zu schützen – zum Beispiel, indem ihr die oben genannten Tipps umsetzt.

hr

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.