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Maas: Deutschland zieht bei Entschuldung vom Sudan mit

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS/BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland hat unmittelbar vor der internationalen Sudan-Konferenz in Paris weitere Hilfe für das hoch verschuldete ostafrikanische Land in Aussicht gestellt. In der französischen Hauptstadt solle der "Startschuss für die Entschuldung des Landes" gegeben werden, kündigte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Montag in Berlin an. Deutschland sei bereit, sich daran umfassend zu beteiligen. Das Pariser Treffen, zu dem Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron eingeladen hatte, beginnt am Nachmittag.

Maas erinnerte an die Berliner Sudan-Konferenz im vergangenen Jahr - dieses Treffen habe das Land zum ersten Mal nach jahrzehntelanger Isolation wieder in den Kreis der internationalen Gemeinschaft zurückgeführt. Damals waren nach Angaben des Auswärtigen Amts Hilfen von rund 1,8 Milliarden US-Dollar (zurzeit rund 1,48 Milliarden Euro) zugesagt worden.

Gastgeber Frankreich kündigte an, dem Sudan einen Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden US-Dollar (rund 1,23 Milliarden Euro) einzuräumen. Das Darlehen solle zum Zahlen von Rückständen beim Internationalem Währungsfonds (IWF) eingesetzt werden, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire in Paris.

"Dieser Beitrag belegt die Stärke unserer Partnerschaft und das Vertrauen, das wir dem Sudan entgegenbringen", erklärte Le Maire in Anwesenheit des sudanesischen Regierungschefs Abdullah Hamduk. Eine offizielle Ankündigung werde es bei der Konferenz geben.

Die internationale Gemeinschaft will das Land beim Übergang zur Demokratie unterstützen. Die USA hatten nach früheren Berichten bereits einen Überbrückungskredit von 1,15 Milliarden Dollar gewährt, damit der Sudan seine Rückstände bei der Weltbank begleichen kann.

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