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London: Airlines sollen Flüge lieber früher als kurzfristig streichen

LONDON (dpa-AFX) - Überlastete Fluggesellschaften sollten nach dem Willen der britischen Regierung Flüge lieber frühzeitig als kurzfristig streichen. Das geht aus einem Schreiben des Verkehrsministeriums und der Flugaufsichtsbehörde an die Airlines hervor, über das die BBC am Mittwoch berichtete. Die Unternehmen sollten für die Sommermonate Pläne entwickeln, die sie auch einhalten könnten, hieß es darin. Diese sollten "widerstandsfähig gegen ungeplante und unvermeidbare Herausforderungen" sein.

Ziel ist es, es in der Hauptreisezeit im Sommer Chaos an den Flughäfen und damit Frust der Reisenden zu vermeiden. In den vergangenen Wochen war es teilweise zu erheblichen Warteschlangen und Chaos an den Flughäfen gekommen, da mehrere Airlines wegen Personalengpässen etliche Verbindungen strichen und es zu deutlichen Verzögerungen kam. Zehntausende Passagiere waren betroffen.

Die britische Regierung hatte der Branche vorgeworfen, sich nicht ausreichend auf die steigende Nachfrage nach Reisen vorbereitet zu haben. Spezielle Visa, mit denen etwa EU-Arbeitskräfte die Lücken in Großbritannien füllen könnten, lehnt London jedoch ab. Während der Hochzeit der Pandemie mit ihren Reisebeschränkungen waren etliche Angestellte von Flughäfen und Airlines entlassen worden und hatten die Branche gewechselt. Neu geschulte Beschäftigte müssen teilweise noch längere Sicherheitschecks und Prozesse durchlaufen und stehen deshalb noch nicht rechtzeitig zur Verfügung.

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