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Linke-Fraktionschef fordert Freibeträge gegen Negativzinsen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts der steigenden Zahl von Banken, die für hohe Guthaben auch von Privatpersonen Negativzinsen verlangen, plädiert Linken-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch für verbindliche Freibeträge. "Dass Banken ihren Kunden immer ungenierter ins Portemonnaie greifen, ist ein inakzeptabler Zustand", sagte Bartsch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sei "aufgefordert, die Zuschauertribüne zu verlassen und das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen".

"Wir brauchen hohe Freibeträge für Neu- und Bestandskunden und klare Vorgaben für die Banken", sagte Bartsch. "Sparguthaben der Kunden dürfen nicht länger die Gewinne der Banken aufpeppen."

Nach einer am Mittwoch vorgelegten Auswertung des Vergleichsportals Verivox erheben inzwischen 349 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt bei größeren Summen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto. Das sind fast doppelt so viele wie Ende 2020. Lange Zeit wurde vor allem bei großen Summen ab 100 000 Euro ein Verwahrentgelt fällig. Inzwischen erheben Verivox zufolge mindestens 102 Institute Negativzinsen ab einer Gesamteinlage von 50 000 Euro oder weniger pro Kundin und Kunde.

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