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Linke und AfD kritisieren Pläne für neue Gas- und Ölheizungen

BERLIN (dpa-AFX) -Linke und AfD im Bundestag haben die Überlegungen für ein mögliches Einbauverbot neuer Gas- und Ölheizungen ab 2024 kritisiert. Mietern und Hausbesitzern mache das Angst, denn es sei unklar, wer das bezahlen solle, sagte die Co-Chefin der Linksfraktion, Amira Mohamed Ali, am Dienstag in Berlin. Es brauche klare Regeln, um abzusichern, dass Umbaukosten nicht auf Mieter umgelegt würden. Klimaschutz sei wichtig, "aber Klimaschutz muss sozial sein".

AfD-Co-Fraktions- und Parteichef Tino Chrupalla sprach von einer "Verbotsorgie" und einer "Energiepolitik, die zum Scheitern verurteilt ist". Chrupalla verwies auf einen großen Aufwand wegen eines hohen Altbaubestands in Deutschland, fehlende Fachkräfte, um den Umbau umzusetzen und lange Lieferzeiten bei Wärmepumpen.

Wirtschafts- und Bauministerium arbeiten an einem Gesetz zum Verbot des Einbaus neuer Gas- und Ölheizungen von 2024 an. Bereits vor fast einem Jahr hatte die Koalition vereinbart, dass ab dem 1. Januar 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Im Gesetzentwurf, der den Ministerien zufolge noch nicht final ist, heißt es, der Einbau von Heizungsanlagen auf Basis ausschließlich fossiler Energieträger - vor allem Gas- und Ölheizungen - sei damit ab 2024 nicht mehr gestattet.