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Lieferengpässe durch Corona - Bei Frosta wird der Fisch knapp

·Lesedauer: 1 Min.

BREMERHAVEN (dpa-AFX) - Der Tiefkühlproduzent Frosta hat wegen der Corona-Krise mit Engpässen beim Fisch zu kämpfen. In Alaska, wo ein guter Teil der Rohware - etwa für Fischstäbchen - gefangen werde, sei es zu einigen Schwierigkeiten gekommen, sagte Finanzvorstand Maik Busse der "Nordsee-Zeitung" (Mittwoch). "In der Tat gibt es aktuell auf den internationalen Beschaffungsmärkten coronabedingte Lieferengpässe."

Immer wieder könnten große Fischtrawler wegen Corona-Erkrankungen der Besatzungsmitglieder oder Quarantäne-Bestimmungen nicht ausfahren, schrieb die Zeitung. Das bedeute geringere Fangmengen. Schon ein einzelner Trawler könne Einfluss auf die Preise nehmen, weil die Schiffe lange auf Fangfahrt unterwegs seien und normalerweise mehrere tausend Tonnen Fisch anlanden. Frosta setze darauf, dass sich die Lage durch die verstärkten Impf-Anstrengungen in den kommenden Wochen wieder normalisiere, sagte Busse.

Auf die Beschäftigten in Bremerhaven habe die Fischknappheit keine Auswirkungen, sagte Busse. Frosta habe gut zu tun - und in Bremerhaven werden nicht nur Fischstäbchen hergestellt, sagte Busse. Die Mitarbeiter produzierten vor allem Pfannengerichte und Gemüsemischungen. Die Anlagen seien ausgelastet und sorgten für ausreichend Beschäftigung.