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Landwirtschafts-Kommission will nächste zehn Jahre in Blick nehmen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur Zukunft der Landwirtschaft strebt breit getragene Vorschläge mit Blick auf die nächsten zehn Jahre an. Das Gremium verstehe sich als "eine Art von rundem Tisch" und Forum des Interessenausgleichs, sagte der Vorsitzende Peter Strohschneider am Dienstag nach einer Sitzung mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Es gelte nicht, die Landwirtschaft neu zu erfinden. Die Kommission biete aber eine große Chance für neue Ansätze der Agrarpolitik in den nächsten ein bis zwei Wahlperioden.

Strohschneider erläuterte, das Mandat des Gremiums scheine wie eine "Quadratur des Kreises" - nämlich Empfehlungen für eine nachhaltige Landwirtschaft, die ökologisch, ökonomisch und sozial tragfähig sowie gesellschaftlich akzeptiert sei. Konkret gehe es etwa um die Frage, wie im Lebensmittelsystem angesichts des "Mengenwettbewerbs" auch ein "Qualitätswettbewerb" deutlich an Gewicht gewinnen könne - nicht nur in einzelnen Produkten, sondern auch in Prozessen. Nach einem halben Jahr habe sich "so etwas wie ein Teamsprit" im Gremium entwickelt.

Die vom Bundeskabinett eingesetzte "Zukunftskommission" soll bis zum Sommer Empfehlungen vorlegen. Ihr gehören Vertreter von Landwirten und Ernährungsbranche, Natur- und Tierschützern sowie Handel und Wissenschaft an. Merkel hatte das Gremium nach Bauernprotesten Ende 2019 vorgeschlagen. Von Umweltschützern kommt allerdings Kritik an einer mangelnden Einbeziehung der Kommission in die aktuell laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarfinanzierung.