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Hamburger Privatbank M.M. Warburg baut 10% der Stellen ab

(Bloomberg) -- Die Hamburger Bank M.M. Warburg hat die Anzahl der Mitarbeiter im vergangenen Jahr um rund ein Zehntel reduziert. Zugleich kehrte das Institut in die Gewinnzone zurück.

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Die Anzahl der Mitarbeiter sank auf 620, von 688 im Jahr 2022, wie eine Sprecherin der Bank auf Anfrage von Bloomberg am Mittwoch erklärte. Mit 50 Stellen entfiel ein Großteil es Abbaus auf ein Freiwilligenprogramm. Der Rest ergab sich sich unter anderem aus natürlicher Fluktuationen. Ein weiterer Abbau von Stellen ist nach Angaben der Bank nicht geplant.

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Kosteneinsparungen konnte Warburg auch durch die Schließung von zwei Geschäftsstellen und angepasste Mietverträge erzielen.

Der Jahresgewinn verbesserte sich auf 10 Millionen Euro, nachdem 2022 noch ein Verlust von 35 Millionen Euro ausgewiesen worden war.

Wesentlicher Treiber war der Zinsüberschuss, der das Vorjahr übertraf. Er konnte den unter Plan liegenden Provisionsüberschuss “mehr als kompensieren, der aufgrund des angespannten Wirtschaftsklimas und eines sehr schwachen Jahres für Kapitalmarkttransaktionen rückläufig war”, hieß es.

Warburg, eine der Banken im Zentrum des Cum-Ex-Steuerskandals, erwägt Kreisen zufolge einen Verkauf, um mit einer neuen Eigentümerstruktur einen Schlussstrich unter die Krise zu ziehen, wie Bloomberg im April berichtet hatte.

(Neu: Schließung von Geschäftsstellen im 3. Absatz)

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