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Landesumweltamt: Tesla erhält weitere vorläufige Genehmigung

·Lesedauer: 1 Min.

POTSDAM (dpa-AFX) - Der US-Elektroautobauer Tesla <US88160R1014> hat für den Bau seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin eine weitere vorzeitige Genehmigung erhalten. Das Landesamt für Umwelt hat zugelassen, dass Maschinen und Aggregate in der Endmontage eingebaut werden dürfen. Dazu gehörten unter anderem Maschinen zur Montage von Inneneinrichtungen und Cockpit, die Zusammenführung von Fahrwerk, Motor und Batteriesatz, zum Einbau von Windschutzscheibe, Mittelkonsole, Türen und Sitzen, wie das Umweltministerium am Mittwoch weiter mitteilte. Den Angaben zufolge ist es die 13. vorzeitige Zulassung.

Ein weiterer Antrag auf Zulassung des vorzeitigen Beginns für die Erprobung der Betriebstüchtigkeit einzelner Anlagenteile in Lackieranlage und Presswerk wird laut Ministerium weiter geprüft.

Tesla will jährlich rund 500 000 Wagen der kompakten Fahrzeuge Model 3 und Model Y bauen. Bisher baut Tesla über einzelne vorläufige Zulassungen, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung des Landes Brandenburg noch aussteht. Naturschützer und Anwohner befürchten negative Folgen für die Umwelt.

Ursprünglich wollte der Autobauer im Juli mit der Produktion beginnen. Es droht jedoch ein späterer Start: Der Antrag zur Genehmigung des Vorhabens muss laut Landesumweltamt erneut öffentlich ausgelegt werden, weil Tesla eine Batteriefabrik in den bisherigen Antrag einbeziehen will. "Momentan sieht es also so aus, dass wir die Produktion Ende des Jahres starten können", hatte Tesla-Chef Elon Musk am Montag bei einem Besuch in Deutschland gesagt.

Die Genehmigungsbehörde prüfe weiterhin die abschließende Entscheidung über den Genehmigungsantrag, hieß es weiter. Ein Zeitpunkt für die endgültige Entscheidung könne nicht genannt werden. Die von Tesla angekündigten geänderten Antragsunterlagen lägen noch nicht vor.

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