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Kritik an Impfversprechen vor der COP26 - Briten nennen keine Zahlen

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Vor Beginn der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow gibt es Kritik am Gastgeberland Großbritannien, sein Impfversprechen an Teilnehmer aus benachteiligten Ländern nicht eingehalten zu haben. "Die britische Regierung hat versprochene Corona-Impfstoffe nicht rechtzeitig an Delegierte aus dem globalen Süden geliefert", sagte die Klimaaktivistin Dipti Bhatnagar aus Mosambik der Deutschen Presse-Agentur.

Großbritannien hatte als COP-Gastgeber zugesagt, Impfstoffe für alle Delegierten bereitzustellen, die nicht in ihrem Heimatländern gegen Corona geimpft werden können. Die Logistik und Impfung sollte in Kooperation mit den Vereinten Nationen erfolgen.

Die britische Regierung wollte wenige Tage vor Beginn der Konferenz auf dpa-Anfrage nicht preisgeben, wie viele Interessierte sich auf das Angebot beworben haben und wie viele Impfungen verabreicht worden sind. Man habe Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehr als 70 Ländern geholfen, vollständig geimpft zu werden, für die dies anderweitig nicht möglich gewesen sei, hieß es lediglich. Außerdem habe man auch verspätete Bewerbungen akzeptiert.

"Großbritannien ist dabei, die ausschließendste und ungerechteste COP aller Zeiten zu veranstalten", sagte Aktivistin Bhatnagar. Die Regierung bringe durch viele Hürden die Legitimität des Gipfels in Gefahr. Auch Reisebeschränkungen, Test- und Quarantänevorschriften sowie hohe Übernachtungskosten stellen für viele Interessierte unüberwindbare Hürden für eine Teilnahme dar. "Die Ergebnisse der COP werden nicht fair und gerecht sein, wenn nicht alle, die bei den Verhandlungen und auf den Straßen dabei sein müssen, dort sind."

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