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Kommentar: Wir alle sind Fußgänger

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Über kaum ein politisches Thema wird – abseits von Corona – so viel diskutiert wie über die Verkehrswende. Was bei den hitzigen Debatten zuweilen hinten herunterzufallen droht: die Situation der Fußgänger. Ob Auto-, Rad- oder Bahnfahrer, einen großen Teil der Wege in der Stadt legen die allermeisten Berliner zu Fuß zurück. Bislang wurde das Handeln von Senat und Bezirken dieser Bedeutung allerdings oft nicht gerecht.

Das zeigt sich exemplarisch an der Einrichtung von Zebrastreifen. Nicht weniger als 18 Verwaltungsschritte sind bislang dafür nötig. Beim ständigen Zuständigkeitswechsel zwischen Land und Bezirken verhedderte sich so manches Projekt. Bis ein Zebrastreifen tatsächlich auf die Straße kommt, vergehen daher bislang mindestens drei Jahre.

Dass nun endlich ein geeinter Entwurf der Koalition für den Fußverkehrsteil des Mobilitätsgesetzes vorliegt, ist darum umso wichtiger. Der Gesetzestext soll nicht nur die Einführung von Zebrastreifen deutlich beschleunigen, sondern auch an anderer Stelle das Leben für Fußgänger deutlich angenehmer – und vor allem sicherer – machen. Bislang hat man es als Fußgänger nicht leicht in Berlin. Gerade ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen kommen nur mit Mühe über die breiten Straßen der Hauptstadt. Zugleich rasen manche Autofahrer selbst durch Spielstraßen in Wohngebieten, auf denen laut Verkehrsrecht Zufußgehende Vorrang genießen müssten. Das neue Gesetz kann daher auch zum Paradigmenwechsel taugen. Jetzt – und das ist in Ber...

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