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Klimaschützer: Reiche Staaten sollen Schäden ersetzen

·Lesedauer: 1 Min.

GLASGOW (dpa-AFX) - Wenige Tage vor Ende der Weltklimakonferenz in Glasgow appellieren Entwicklungshelfer an die Industriestaaten, armen Ländern endlich Schadenersatz für Verluste wegen der beschleunigten Erderhitzung zuzusagen. Schon jetzt zahlten Entwicklungsländer die Rechnung für eine nicht von ihnen verursachte Krise, sagte am Montag die Delegationsleiterin von Oxfam, Tracy Carty. Die Industriestaaten hätten nun noch bis Freitag Zeit, den Menschen an der "Front des Klimawandels" zu zeigen, dass sie nicht allein gelassen werden. Wegen der Erderwärmung haben Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürme vor zugenommen, vor allem auf der südlichen Halbkugel.

Weiter forderte Carty, die Konferenz COP26 müsse alle rund 200 vertretenen Staaten dazu verpflichten, ihre bei den UN eingereichten nationalen Klimaschutz-Zusagen nachzubessern. Nur so bleibe das Ziel in Reichweite, die Erderwärmung bei 1,5 Grad zu stoppen im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. "Die bisherigen Zusagen summieren sich zu einem Anstieg auf katastrophale 2,7 Grad." Sie fügte an: "Dies ist eine Krisen-COP. Es gilt, keine Zeit zu verlieren. Niemand darf sich vor der Verantwortung wegducken."

Dipti Bhatnagar von der Gruppe Friends of the Earth International aus Mosambik beklagte, viele Vertreter armer Staaten hätten wegen fehlender Visa und Impfungen nicht anreisen können. Der deutsche Oxfam-Experte Jan Kowalzig sagte, die reichen Länder sollten sich verpflichten, von 2025 an die Hälfte der Klimafinanzierung für den Bereich Anpassung bereitzustellen und zusätzliches Geld für den Ausgleich von Verlusten und Schäden. Am Montag kamen zahlreiche Minister und Regierungschefs nach Schottland, um den Verhandlungen Schwung zu geben. Die Finanzierung ist eines der strittigsten Themen.

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