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Alarm zu spät gemeldet: Warntag-Panne: Bayern hielt sich nicht an Absprache

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Beim bundesweiten Probealarm am Donnerstag hat es in Berlin Probleme gegeben. Die Warn-Apps Nina und Katwarn sendeten um elf Uhr keine Meldung bzw. erst zeitverzögert. Über die Nina-Warn-App wurde verspätet gegen 11.30 Uhr gewarnt und gegen 11.40 Uhr entwarnt.

"Wir wissen, dass es teilweise geklappt hat“, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn. Teilweise sei es aber auch zu einer Überlastung des modularen Warnsystems gekommen. „Deshalb gab es Verzögerungen bei der Auslösung.“

Die Ergebnisse des Warntags werden nun aus den Kommunen und Ländern zusammengetragen. Nach einer Auswertung werde an den technischen Warnsystemen gearbeitet.

Mehr zum Thema: Bundesweiter Warntag: Sirenen heulen, aber Apps streiken

Warntag 2020: Bayern hielt sich nicht an Absprache

Thomas Herzog, Vizepräsident des BBK erklärte, dass nach ersten Erkenntnissen die Warnung pünktlich ausgelöst wurde. Allerdings habe ein Bundesland entgegen der Absprache eine eigene Warnung über die App versendet.

Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll es sich dabei um Bayern handeln. Der Alleingang des Bundeslandes hatte zur Folge, dass die Warnung des BBK blockiert wurde. Daraus resultierte die zeitliche Verzögerung. Man überlege nun, ob man Warnungen des Bundes gegenüber der Länder priorisiere.

Warntag 2020 in Berlin: Innensenator Geisel nennt Probleme "ein Glück"

Der Probealarm wurde in Berlin auch auf Werbe-Displays dargestellt.<span class="copyright">afp</span>
Der Probealarm wurde in Berlin auch auf Werbe-Displays dargestellt.afp

Die Senatsverwaltung für Inneres erklärte auf Twitter, dass sie "keinen Einfluss auf die heutige Auslösu...

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