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Justiz: Berliner können Diskriminierung per Handy melden

·Lesedauer: 1 Min.

Wer sich diskriminiert fühlt oder Diskriminierung beobachtet hat, kann das in Berlin nun mobil und anonym melden. Die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung hat die App „AnDi“ entwickeln lassen. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) sagte: „Früher hätte man eine Broschüre gedruckt. Heute programmiert man eine App“. Das Programm sei das erste seiner Art in Deutschland. Die Entwicklung kostete knapp 100.000 Euro.

Die kostenfreie App ist bereits jetzt im App Store für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte verfügbar. Laut Justizverwaltung soll das Programm zum einen bestehende Angebote bündeln und zum anderen eine einfache Möglichkeit sein, Diskriminierung zu melden. Das heißt: Wenn jemand zum Beispiel einen antisemitischen Vorfall beobachtet, kann die Person diesen Vorfall über die App beispielsweise an die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) übermitteln.

Meldung über eine App kann auch anonym erfolgen

Es gibt in der App verschiedene Stufen, durch die man sich klicken und auswählen kann. So heißt es etwa „Ich wurde diskriminiert oder habe etwas beobachtet“. Unter einem anderen Punkt kann man Diskriminierungen selber melden oder ein Protokoll verfassen. Die App bietet dann Orientierungshilfen. Die Meldungen können auch anonym erfolgen. Ziel sei es, Sichtbarkeit für Taten zu schaffen, die unterhalb der Strafbarkeit liegen, die für Betroffene aber nicht weniger einschneidend seien. Ein Beispiel sei etwa Diskriminierung auf d...

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