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Jost: Im Kampf gegen Afrikanische Schweinepest 'unterhaken'

·Lesedauer: 1 Min.

WEISKIRCHEN (dpa-AFX) - Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) müssen Bund und Länder nach Ansicht des Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz, Reinhold Jost (SPD), an einem Strang ziehen. "Es muss jedem klar sein, dass es sich hier um eine nationale Herausforderung allerersten Ranges handelt", sagte der saarländische Agrarminister am Donnerstag zum Auftakt des Ministertreffens im saarländischen Weiskirchen. Man könne es sich nicht erlauben, Streitereien über Zuständigkeiten oder Finanzierungen zu führen. "Wir sind alle in der Verantwortung."

Der Ausbruch der ASP in Brandenburg und ihre Folgen sind ein Hauptthema auf der Konferenz bis Freitag. "Wir müssen uns jetzt unterhaken: Es geht darum, dass man entsprechende Möglichkeiten untereinander erkennt und sie auch nutzt", sagte Jost. So habe das Saarland beispielsweise im vergangenen Jahr Wildschweinkadaver-Suchhunde ausgebildet. An dem Lehrgang habe nun Mecklenburg-Vorpommern Interesse angemeldet. "Wir müssen auch darüber reden, ob und inwieweit aufgrund der nationalen Tragweite auch eine nationale, unter Beteiligung des Bundes, vorgenommene Finanzierung von festen Zäunen" entlang der Grenze zu Polen und möglicherweise später auch zu anderen Ländern möglich sei.