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Johnson & Johnson: US-Behörden warnen vor seltenem Guillain-Barré-Syndrom als Folge der Impfung

·Lesedauer: 2 Min.

Beamte der US-Arzneimittelbehörde FDA haben vor einer seltenen, aber schwerwiegenden neurologischen Erkrankung im Zusammenhang mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson gewarnt.

100 Fälle des Guillain-Barré-Syndroms (GBS) wurden bei Menschen gemeldet, die den Impfstoff von J&J erhalten haben, so die FDA in einer Erklärung. Die Behörde änderte daraufhin ihre Informationsblätter über den Impfstoff für Anbieter und Patienten.

"Berichte über GBS nach Erhalt des J&J/Janssen Covid-19-Impfstoffs sind selten, aber wahrscheinlich zeigen ein kleines mögliches Risiko dieser Nebenwirkung nach diesem Impfstoff, an" so die US-Centers for Disease Control and Prevention (DCD) in einer separaten Erklärung. "Diese Fälle wurden größtenteils etwa zwei Wochen nach der Impfung und meist bei Männern, viele im Alter von 50 Jahren und älter, gemeldet."

Der FDA zufolge wurden 95 der 100 Fälle ins Krankenhaus eingeliefert, eine Person starb. Fast immer ist dies der Fall, da die Patienten ein Risiko für die Entwicklung von neuromuskulären respiratorischen Versagen haben und oft ein Beatmungsgerät benötigen.

Vorteile des Impfstoffs überwiegen nach wie vor

Gesundheitsbehörden sagen, dass die Vorteile des Impfstoffs immer noch seine Risiken überwiegen. Ungeimpfte Menschen sind nach wie vor dem größten Risiko ausgesetzt, an Covid-19 zu erkranken und zu sterben.

Dennoch ist die Warnung ein schwerer Schlag für die Impfung von Johnson & Johnsons. Der Impfstoff wurde zuvor auch mit Fällen von seltenen, aber schweren Blutgerinnseln in Verbindung gebracht. Im April stoppten US-Gesundheitsbehörden die Verwendung des Impfstoffs vorübergehend, nachdem mehr als ein Dutzend Menschen – meist Frauen unter 50 Jahren – nach der Impfung eine seltene Art von Blutgerinnsel entwickelt hatten. Drei der Fälle verliefen tödlich, wie Daten der CDC zu dieser Zeit zeigten.

Das Unternehmen ist eigenen Angaben nach in Gespräche mit der FDA und anderen Aufsichtsbehörden über die Fälle von Guillain-Barré involviert gewesen. Das Syndrom sei zwar sehr selten, aber die Rate der gemeldeten Fälle nach der Impfung übersteige das, was man erwarten würde, "um ein kleines Maß".

Impfstoffe von Moderna und von Biontech/Pfizer werden in den USA viel häufiger verwendet, und diese wurden bisher nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht. Etwa 12,8 Millionen Dosen der Impfung von Johnson & Johnson wurden in den USA verabreicht.

Syndrom verursacht Muskelschwäche und Lähmungen

Etwa 3.000 bis 6.000 Menschen entwickeln in den USA jedes Jahr Guillain-Barré. Die Erkrankung folgt oft auf Infektionen mit einem Virus oder Bakterien. Das Syndrom verursacht Muskelschwäche und manchmal Lähmungen, die in der Regel vorübergehend sind. Es tritt häufiger bei älteren Männern auf.

Einige der ersten Symptome des Syndroms können ein Kribbeln in den Füßen oder Händen sein. Andere umfassen Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen, Kauen, Sehen oder Lähmungen im Gesicht. Die Muskelschwäche, die durch GBS ausgelöst wird, macht es oft schwierig, zu gehen oder Treppen zu steigen.

Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt und editiert. Den Originalartikel findet ihr hier.

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