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iPhone 15 und 16: Apples Zukunft wirft ihre Schatten voraus

Nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone. Im vier Monaten dürfte es wieder so weit sein: Das iPhone 15 wird im September erwartet. Das größere Upgrade dürfte indes erst in 16 Monaten folgen.

Die neuen Modelle sind da: das iPhone 14 und 14 Plus (Foto: © Apple)
Ewiges Kultobjekt: Apples iPhone (Foto: © Apple) (© Apple)

Apple und das iPhone: Das ist die größte Erfolgsstory in der Geschichte Verbraucherelektronik und der Wirtschaftswelt. Kein Produkt ist bis heute erfolgreicher als das iPhone, wie auch die jüngste Quartalsbilanz des wertvollsten Konzerns der Welt in der vergangenen Woche eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Allein in den ersten drei Monaten des neuen Börsenjahres konnte Apple mit der iPhone-Sparte 51,33 Milliarden Dollar erlösen – ein Zuwachs von zwar lediglich 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, doch gleichzeitig ein weitaus besseres Ergebnis als von Analysten erwartet. Wie wichtig das iPhone für Apple ist, zeigt die Umsatzverteilung der verschiedenen Konzernsparten: Immer noch 54 Prozent aller Apple-Umsätze entfallen auf das iPhone!

Warum das iPhone das erfolgreichste Produkt der Welt ist

Das Erfolgsgeheimnis des iPhones erklärte unterdessen Apples Großaktionär Warren Buffet vor wenigen Wochen in unnachahmlicher Weise. „Wenn Sie ein Apple-Benutzer sind und Ihnen jemand 10.000 Dollar anbietet, aber die einzige Bedingung ist, dass er Ihnen Ihr iPhone wegnimmt und Sie nie wieder ein neues kaufen können, werden Sie es nicht annehmen“, so der CEO der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway, die inzwischen 5,8 Prozent aller Apple-Aktien hält.

„Wenn man Ihnen dagegen jemand sagen würde, 10.000 Dollar unter der Bedingung zu bekommen, kein weiteres Ford-Auto mehr zu kaufen, würden Sie die 10.000 Dollar nehmen und stattdessen einen Chevy kaufen“, so der 92-Jährige. In anderen Worten: Die Kundenloyalität ist bei Apple so hoch wie bei keinem anderen Unternehmen der Welt.

Das iPhone 15 dürfte erneut in vier Modellen auf den Markt kommen

Allein: Wer aktuell immer noch kein Kultsmartphone aus dem Hause Apple besitzt, sich aber mit der Absicht trägt, ein iPhone zu kaufen, sollte sich überlegen, ob er oder sie noch vier Monate warten kann. Dann nämlich dürfte das neuste Modell vorgestellt und veröffentlicht werden: das iPhone 15.

Seit jeher überbieten sich Leaks Monate im Voraus der iPhone-Keynote mit mutmaßlichen Enthüllungen über die Produktneuerungen. Erwartet wird im September ein im Design durchaus erkennbar überholtes neues iPhone, das erneut in vier verschiedenen Varianten auf den Markt kommen dürfte: als iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro und iPhone Pro 15 Max.

iPhone 15 Pro Max soll deutlich flacher werden

Jüngsten Gerüchten zufolge könnte vor allem das Highend-Modell iPhone 15 Pro Max durch eine auffallende Design-Änderung bestechen: Es soll dünner werden und Ränder von nur noch 1,55 Millimeter aufweisen.

Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal dürfte ein abermals deutlich verbessertes Kamerasystem sein: So könnte die teuerste iPhone-15-Variante mit einem Periscope-Objektiv daherkommen, wie ein Twitter-Nutzer erfahren haben will. Der oft sehr akkurate Techanalyst Ming-Chi Kuo hatte im April bereits über optische Zoom-Fähigkeiten um den Faktor 5 bis 6 berichtet. Auch über erste iPhone-Modelle mit USB-C-Anschluss wird spekuliert.

iPhone 16 könnte auf Schalter verzichten – dürfte aber nicht faltbar sein

Doch Apple ist in den internen Planungen natürlich längst weiter. Etwa zwei Jahre im Voraus laufen die Produktionspläne der großen Smartphone-Hersteller – entsprechend sickern im Vorfeld immer wieder Details durch. Während die Konkurrenz von Samsung, Oppo, Motorola und bald auch Google bereits faltbare Smartphones anbietet, dürfte sich eine solch grundlegende Modell-Änderungen bei Apple noch bis Mitte des Jahrzehnts ziehen.

Nach Prognosen von Ming-Chi Kuo dürfte ein faltbares iPhone indes erst „frühestens 2025“ Realität werden. Seine Schatten voraus wirft indes das iPhone 16, das im September 2024 erwartet wird. Wie der stets gut unterrichtete Techreporter Mark Gurman von Bloomberg berichtet, soll nicht das iPhone 15, sondern erst das übernächste Apple-Smartphone auf Schalter an den Rändern verzichten.

Die Lautstärke-, Lautlos- und Seiten-Tasten dürften demnach unter die Oberfläche wandern und die Schalt-Funktionalität durch haptisches Feedback erfolgen. Zudem dürfte die iPhone 16-Serie über größere Displays mit einer Bildschirmdiagonalen von bis zu 6,9 Zoll verfügen. Genaueres wissen Apple-Fans indes erst in 16 Monaten. Nachdem iPhone ist eben vor dem iPhone…

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