Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 7 Minuten
  • DAX

    15.272,13
    +76,16 (+0,50%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.003,76
    +27,35 (+0,69%)
     
  • Dow Jones 30

    34.137,31
    +316,01 (+0,93%)
     
  • Gold

    1.782,80
    -10,30 (-0,57%)
     
  • EUR/USD

    1,2039
    0,0000 (-0,00%)
     
  • BTC-EUR

    45.788,92
    -163,33 (-0,36%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.282,80
    +19,84 (+1,57%)
     
  • Öl (Brent)

    61,64
    +0,29 (+0,47%)
     
  • MDAX

    32.731,01
    +185,25 (+0,57%)
     
  • TecDAX

    3.514,39
    +33,70 (+0,97%)
     
  • SDAX

    15.975,22
    +244,12 (+1,55%)
     
  • Nikkei 225

    29.188,17
    +679,62 (+2,38%)
     
  • FTSE 100

    6.912,91
    +17,62 (+0,26%)
     
  • CAC 40

    6.248,50
    +37,95 (+0,61%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.950,22
    +163,95 (+1,19%)
     

Intensivmediziner: mehr Spielraum für Ärzte bei Impfreihenfolge

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis hat mehr Spielraum bei der Impfreihenfolge gefordert, sobald der Corona-Impfstoff in den Arztpraxen verfügbar ist. "Nichts ist schlimmer, als dass Impfdosen am Ende eines Arbeitstages übrig bleiben oder im Müll landen", sagte der wissenschaftliche Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) der "Rheinischen Post" (Freitag). Dann sei es besser, wenn der Arzt ihm bekannte Patienten anrufe, ob sie spontan zur Impfung kämen.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern peilen den Start von Corona-Impfungen in den Arztpraxen bis spätestens Mitte April an. Ziel sei, frühestmöglich, jedoch spätestens in der Woche vom 19. April damit zu starten.

Mit Blick auf eine dritte Corona-Welle sagte Karagiannidis, dass genug Kapazitäten vorhanden seien, um eine leichte Infektionswelle zu verkraften. Eine starke dritte Welle wäre hingegen eine Katastrophe, weil die Zahl der freien Betten derzeit nicht rasch genug steige und das Personal erschöpft sei.

"Entscheidend ist, dass die Ansteckungsrate nicht über den sogenannten R-Wert von etwa 1,2 steigt", sagte er. Das sei etwa die Grenze, danach werde es kritisch. Am Donnerstagabend lag der Sieben-Tage-R-Wert bei 1,04. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 104 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.