Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 29 Minuten
  • DAX

    15.649,80
    +94,72 (+0,61%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.136,37
    +18,42 (+0,45%)
     
  • Dow Jones 30

    35.116,40
    +278,24 (+0,80%)
     
  • Gold

    1.821,40
    +7,30 (+0,40%)
     
  • EUR/USD

    1,1868
    0,0000 (-0,00%)
     
  • BTC-EUR

    32.153,84
    -532,81 (-1,63%)
     
  • CMC Crypto 200

    932,27
    -11,17 (-1,18%)
     
  • Öl (Brent)

    69,48
    -1,08 (-1,53%)
     
  • MDAX

    35.472,43
    +173,03 (+0,49%)
     
  • TecDAX

    3.754,71
    +34,21 (+0,92%)
     
  • SDAX

    16.557,94
    +48,75 (+0,30%)
     
  • Nikkei 225

    27.584,08
    -57,75 (-0,21%)
     
  • FTSE 100

    7.128,48
    +22,76 (+0,32%)
     
  • CAC 40

    6.745,16
    +21,35 (+0,32%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.761,29
    +80,23 (+0,55%)
     

IEA warnt vor Preissteigerungen wegen Opec-Streit

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Die Internationale Energieagentur IEA hat eindringlich vor den Folgen des Streits zwischen großen Fördernationen gewarnt. Sollte der Streit nicht gelöst werden, drohe ein steigendes Angebotsdefizit mit möglicherweise höheren Kraftstoffpreisen, erklärte die IEA am Dienstag in Paris. In der Folge könnte die bereits erhöhte Inflation weiter steigen und die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise gefährden, heißt es im Monatsbericht der Organisation.

Eigentlich hatten die 23 Länder des Verbunds Opec+ ihre Förderung ab August schrittweise weiter erhöhen wollen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Ein Disput zwischen dem Ölgiganten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verhinderte jedoch eine Einigung. Nach derzeitigem Stand ändert sich an der Förderung des Verbunds zunächst nichts.

Unter Analysten sind die Folgen des Streits ungewiss. Steigende Rohölpreise sind zwar denkbar. Sollte die Auseinandersetzung aber weiter eskalieren und den Zusammenhalt der Opec+ gefährden, gilt es auch als möglich, dass sich die Ölnationen nicht mehr an gemeinsame Förderabsprachen halten. In diesem Fall könnten die Ölpreise infolge eines unkontrolliert steigenden Angebots auch deutlich fallen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.