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Historisches Debakel für 1860

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Historisches Debakel für 1860
Historisches Debakel für 1860

Was für ein gebrauchter Nachmittag für 1860 München! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 3. Liga)

Die Löwen gingen zuhause gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:5 (0:5) unter und verloren das zweite Heimspiel in Folge.

Bereits zur Pause lagen die Münchner mit 0:5 (!) zurück und zeigten gegen einen gnadenlos effektiven Tabellenführer wenig Gegenwehr. Der Pausenrückstand bedeutete dabei gleichzeitig den höchsten in der Pflichtspielhistorie des TSV. (DATEN: Die Tabelle der 3.Liga)

„Es ging in der erste Hälfte alles schief, was schief gehen kann. Es war von allen Spielern schlecht. Es waren billige Tore, aber auch Pech dabei“, erklärte ein sichtlich bedienter Michael Köllner nach der Partie.

Connor Krempicki mit einem Doppelpack (5.), (17.) und Andreas Müller (15.) sorgten dabei früh für klare Verhältnisse im Grünwalder Stadion, ehe Lukas Schuler in der 29. Minute nach einem verunglückten Klärungsversuch der 60er seinen siebten Saisontreffer markierte.

Der 1. FC Magdeburg dominierte die Partie auch in der Folge bis Baris Atik schließlich mit einem Elfmeter (43.) für die endgültige Entscheidung sorgte. Zuvor war Schuler im 16er gefoult worden.

1860 München desolat vom Elfmeterpunkt

Nicht nur das Ergebnis zur Halbzeit dürfte bei den Verantwortlichen von 1860 München für Ärger gesorgt haben. Denn als Dennis Dressel in der zehnten Minute per Elfmeter die Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich vergab, war dies gleichzeitig der vierte Fehlschuss vom Punkt aus den letzten fünf Versuchen.

In der zweiten Hälfte zeigte sich dann ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang, doch die Gäste schalteten merkbar einen Gang zurück und so kamen die Gastgeber durch Fabian Greilinger in der 71. Minute nach Vorarbeit von Merveille Biankadi zum 1:5.

Am Ende zeigten sich die Magdeburger einmal mehr als Angstgegner der Münchner. Bereits am 24. August 2019 gerieten die Löwen bei den Jungs von Christian Titz unter die Räder und kassierten mit dem 1:5 die höchste Drittliganiederlage ihrer Historie, die sich beinahe wiederholt hätte.

Doch diese Scham blieb dem TSV dank einem der wenigen Lichtblicke, Biankadi, erspart, der mit seinem Treffer zum 2:5 (89.) den Endstand besorgte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 3. Liga)

Die Löwen bleiben mit der Niederlage weiter im Mittelfeld der Tabelle, Magdeburg hat als Tabellenführer weiter fünf Punkte Vorsprung vor Braunschweig.

Braunschweig mit Kantersieg gegen Meppen

Die dürften sich an diesem 18. Spieltag ebenfalls über einen Kantersieg freuen. Gegen den SV Meppen gewannen die Niedersachsen mit 5:0 (2:0) und blieben damit an Spitzenreiter Magdeburg dran.

Bryan Henning (8.) besorgte die Führung für Braunschweig ehe Jomaine Consbruch nach einem Fehler von Meppen-Keeper Eric Domaschke, der den Ball nach einem Rückpass verstolperte das 2:0 nachlegte (25.).

Nach der Pause ließen die Braunschweiger weiter nichts anbrennen und sorgten durch Consbruch (55.), Lion Lauerbach (70.) und Enrique Pena-Zauner (77.) für den 5:0-Endstand.

Kaiserslautern souverän gegen Viktoria Köln

Ebenfalls ungefährdet beendete der 1. FC Kaiserslautern seinen Arbeitstag. Beim 4:0 (2:0)-Erfolg gegen Viktoria Köln glänzte vor allem Daniel Hanslik, der am Betzenberg mit einem Doppelpack (5.), (48.) zum Matchwinner avancierte.

Philipp Hercher hatte in der 20. Minute nach einer schönen Eckballvariante auf 2:0 erhöht. Jean Zimmer besorgte in der 87. Minute nach einem Konter schließlich den 4:0-Endstand, mit dem die Lauterer weiter im Aufstiegsrennen dabei bleiben.

Einen weiteren Doppelpacker dürften die Fans in Lotte bewundern: Dort war Berkan Taz der gefeierte Mann beim 3:0 (3:0)-Sieg der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund gegen den SC Verl. Der Stürmer steuerte die Treffer zum 2:0 (35.) und 3:0 (43.) bei, unterstützt vom starken Manuel Pherei auf der rechten Außenbahn.

Ansgar Knauff, enttäuscht über seine Nicht-Nominierung für die erste Mannschaft, hatte in der 34. Minute die Führung für den BVB erzielt.

Torlos hingegen blieben die Partien Hallescher FC gegen Würzburger Kickers und Viktoria 1889 Berlin gegen Türkgücü München.

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