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Der Hermès-Milliardär Nicolas Puech will sein Vermögen an diesen Hausangestellten vererben

Nicolas Puech ist Großaktionär des Luxusunternehmens Hermès und mehrfacher Milliardär. Nun wurde bekannt, dass er sein Vermögen einem Hausangestellten vermachen möchte. - Copyright: Dukas/ Bernard Bisson
Nicolas Puech ist Großaktionär des Luxusunternehmens Hermès und mehrfacher Milliardär. Nun wurde bekannt, dass er sein Vermögen einem Hausangestellten vermachen möchte. - Copyright: Dukas/ Bernard Bisson

Nicolas Puech ist Großaktionär des Luxusunternehmens Hermès und mehrfacher Milliardär. Sein Vermögen wird auf neun bis zehn Milliarden Schweizer Franken geschätzt, umgerechnet 9,4 bis 10,4 Milliarden Euro. Nachkommen hat Puech keine. Laut Informationen des „Manager Magazins“ plant der 80-Jährige einen Hausangestellten zu adoptieren und ihm einen Teil seines Vermögens zu vererben.

Nicolas Puech möchte einen Großteil an seinen Gärtner vermachen

Nicolas Puech wolle „seinen Nachlass auf den Kopf stellen“ und einen Teil seines Vermögens einem 51-jährigen Hausangestellten vermachen, wie das „Manager Magazin“ unter Berufung auf die "Tribune de Genève" berichtet. Laut Berichten von „24 Heures“ handelt es sich bei dem Angestellten um den Gärtner von Puech, ein ehemaliger Straßenbauer, den er in Spanien kennenlernte.

Puech ist der größte Einzelaktionär von Hermès. Laut der "Tribune de Genève" hatte Puech bereits im Oktober 2022 einen Anwalt damit beauftragt, seinen Nachlass neu zu sortieren und ein Adoptionsverfahren in die Wege zu leiten. In der Schweiz sei eine solche Adoption eines Erwachsenen zwar unüblich, aber nicht unmöglich. Gelingt das Adoptionsverfahren, könnte der Hausangestellte mindestens die Hälfte des von "Bilanz" geschätzten Vermögens von 9,4 bis 10,4 Milliarden Euro erben.

Allerdings stoßen die Adoptionspläne auch auf Widerwillen. So hatte Nicolas Puech 2011 einen Erbvertrag aufgesetzt, der die Genfer Stiftung Isocrate begünstigen sollte. Die Stiftung setzt sich bei journalistischen Projekten zur Bekämpfung von Desinformationen ein. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP sagte die Stiftung, dass sie es bedauere, dass ihre gemeinnützigen Aktivitäten durch Umstände, "die sich ihrer Kontrolle völlig entziehen", bedroht seien.

lidi