Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.645,75
    +102,69 (+0,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.198,86
    +27,45 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    28.335,57
    -28,09 (-0,10%)
     
  • Gold

    1.903,40
    -1,20 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,1868
    +0,0042 (+0,36%)
     
  • BTC-EUR

    10.944,39
    +72,66 (+0,67%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,05
    -1,40 (-0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    39,78
    -0,86 (-2,12%)
     
  • MDAX

    27.279,59
    +90,42 (+0,33%)
     
  • TecDAX

    3.028,89
    -23,22 (-0,76%)
     
  • SDAX

    12.372,64
    -5,62 (-0,05%)
     
  • Nikkei 225

    23.516,59
    +42,32 (+0,18%)
     
  • FTSE 100

    5.860,28
    +74,63 (+1,29%)
     
  • CAC 40

    4.909,64
    +58,26 (+1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.548,28
    +42,28 (+0,37%)
     

Heizöl und Gas bleiben günstig

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Trotz kälterer Temperaturen im Herbst können Verbraucher auf niedrige Energiekosten hoffen. Aktuell befänden sich die Heizölpreise auf einem Zehnjahrestief, teilten die Vergleichsportale Check24 und Verivox am Samstag mit. Im September kosteten 2000 Liter Heizöl nach Check24-Angaben im Schnitt 770 Euro. "Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden schwachen Weltkonjunktur sind die Energiepreise 2020 deutlich gesunken, dazu kommt seit Juli der niedrigere Mehrwertsteuersatz", sagte Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24.

Verifox-Energieexperte Thorsten Storck mahnte aber, die Lage könne sich zum Jahreswechsel ändern. "Im kommenden Jahr wird der CO2-Aufpreis dann Heizöl deutlich teurer machen." Deutschland führt 2021 einen Preis für Kohlendioxid aus dem Straßenverkehr und Heizungen ein: Dann müssen Unternehmen, die Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas in Verkehr bringen, Verschmutzungsrechte kaufen. Geplant ist ein Festpreis von 25 Euro je Tonne CO2, der dann schrittweise steigt.

Noch sind derzeit auch die Gaspreise auf niedrigem Niveau. Der Durchschnittspreis sei im Laufe des Jahres um 7,4 Prozent gefallen, unter Berücksichtigung der niedrigeren Mehrwertsteuer sogar um 9,7 Prozent, so Storck. "Allerdings ist die Entwicklung sehr unterschiedlich. Die Grundversorger haben ihre Preise im Jahresverlauf stabil gehalten, Preissenkungen und Erhöhungen halten sich die Waage." Zwar kauften Gasversorger derzeit günstig ein. Doch wegen des absehbaren CO2-Aufpreises für Gas warteten viele noch ab, "und nicht alle Anbieter geben die Senkungen weiter".