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Harter Lockdown: Das gilt ab heute beim Einkaufen

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 3 Min.

Während des harten Lockdown dürfen Geschäfte für den alltäglichen Bedarf offen bleiben. Worauf gilt es zu achten, wenn man bei Aldi, Lidl und Co. einkauft?

Shopping with kids during virus outbreak. Mother and child wearing surgical face mask buying fruit in supermarket. Mom and little boy buy fresh vegetable in grocery store. Family in shop.
Symbolbild: Getty Images

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Ab heute greift in Deutschland der harte Lockdown mit dem Ziel, die Zahl der Corona-Infektionen zu reduzieren. Für uns alle heißt das: Wir müssen uns in unseren Gewohnheiten weiter einschränken. Das gilt auch fürs Einkaufen. Viele Geschäfte des Einzelhandels werden mindestens bis 10. Januar geschlossen sein, darunter Mode- und Kaufhäuser und Baumärkte. Geöffnet bleiben Läden des täglichen Bedarfs, Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Drogerien, Reformhäuser.

Online-Handel

Händler, die ihre Produkte auch im Internet verkaufen, trifft der Shutdown nicht ganz so hart. Sie können ihre Ware weiter über ihre Onlineshops an den Mann bringen. Unklar ist, ob sie die Dienstleistung anbieten dürfen, bei der Kunden die Ware online bestellen und in den Filialen abholen können. Die Umsetzung dürfte bundesweit uneinheitlich ausfallen, die Bundesländer und Ordnungsämter entscheiden darüber jeweils vor Ort.

Non-Food-Produkte

Offen ist auch, wie sich der Lockdown auf die Aktionsangebote der Discounter auswirken wird. Einige Märkte stellen sich auf eine Einschränkung ein. Nach Informationen des Magazins Chip haben manche Aldi-Filialen in Hamburg die für Donnerstag geplanten Aktionsprodukte schon heute ausgestellt. Anscheinend erwarten sie ein Verkaufsverbot. "Gemäß dem Beschluss der Bundesregierung kann mancherorts der Verkauf von Non-Food Produkten eingeschränkt werden", heißt es dazu laut Chip in einer Stellungnahme von Aldi Süd.

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Shot in Berlin Neukölln district on a clear morning. Customers wait in line wearing face masks during the COVID-19 pandemic
Während des Lockdowns wird es vor vielen Geschäften Warteschlangen geben. (Bild: Getty Images)

Hygiene- und Abstandsregeln

Hinsichtlich der Hygiene- und Abstandsregeln hat sich mit dem harten Lockdown nichts gehändert. Sie gelten jetzt eben nur für jene Geschäfte, die offen bleiben dürfen. Sie besagen, dass sich in Filialen mit einer Verkaufsfläche von bis 800 Quadratmetern ein Kunde pro 10 Quadratmeter aufhalten darf. In größeren Geschäften muss ein Kunde 20 Quadratmeter Platz haben. Natürlich ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes nach wie vor Pflicht, weiterhin muss auch der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Familien beim Einkaufen

In die Zahl der Menschen, die sich maximal in einem Geschäft aufhalten dürfen, fließen auch Mitarbeiter und Kinder. Letzteres ist der Grund, wieso sich mancher Branchenexperte für ein Familienverbot in den Geschäften ausspricht. Chip zitiert in dem Zusammenhang einen Hamburger Unternehmer: "Wenn die ganze Familie Lebensmittel einkauft, müssen andere Kunden draußen warten. Das gibt dann große Schlangen und wirkt sich negativ aus. Die Menschen machen sich Sorgen und es kommt zu Hamsterkäufen."

Phänomen Hamsterkäufe

Stichwort Hamsterkäufe! Dazu besteht auch in der aktuellen Phase der Corona-Krise keine Veranlassung. Es gilt heute, was Wirtschaft und Politik schon zu Beginn der Pandemie versichert hatten: Die Warenversorgung ist sichergestellt. Zur Panik gibt es also keinen Grund, umsichtig sollte man aber handeln. Wegen den Einschränkungen wird es vor manchen Geschäften zu Schlangenbildungen kommen. Wer einkaufen geht, sollte sich warm anziehen. Der Lockdown ist gegen Corona gerichtet, er schützt nicht vor einer Erkältung.

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