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Grünen-Politiker wirft Regierung Versäumnisse in Corona-Forschung vor

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der forschungspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Kai Gehring, hat der Bundesregierung vorgeworfen, zu wenig zur Erforschung des Coronavirus zu tun. Mit Blick auf die Beratungen von Bund und Ländern an diesem Dienstag sagte er der Deutschen Presse-Agentur, wenn dort nicht auf Basis eines breitmöglichen Forschungswissens entschieden werden könne, liege das an den wissenschaftspolitischen Versäumnissen der letzten Monate.

"Wir wissen nach wie vor noch zu wenig, zum Beispiel über Infektionswege, Ansteckungsrisiken, Mutationen und die Wirksamkeit von Maßnahmen", sagte Gehring. Es verwies auch auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage im Dezember, wonach bisher so gut wie keine Forschungsergebnisse zum Ansteckungsrisiko im öffentlichen Nahverkehr vorliegen.

Der Forschungspolitiker erneuerte die Forderung der Grünen nach der Gründung eines Pandemierats mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachrichtungen, der Bundestag und Bundesregierung regelmäßig wissenschaftlich beraten könnte. "Die Bundesregierung darf der Pandemie nicht länger hinterherlaufen, sondern muss auf Grundlage zu verbreiternden wissenschaftlichen Erkenntnissen klug vorbauen."