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Gewerkschaften kritisieren vertagte Entscheidungen zu Schulen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bildungsgewerkschaften haben Bund und Länder für den Aufschub weiterer Anti-Corona-Maßnahmen an Schulen kritisiert. "Jetzt ist nicht die Zeit, vernünftige, zielführende Vorschläge vom Tisch zu wischen", sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Sie zeigte Unverständnis darüber, dass sich Bundesländer gegen Wechselunterricht wehrten. Dieser sei für Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I gut umzusetzen.

Der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, sagte dem RND: "Von Lehrkräften, Eltern und Schülern dringend erwartete Entscheidungen und mehr Klarheit über das weitere Vorgehen sind zwar nicht aufgehoben, aber mal wieder aufgeschoben." Er kritisierte zudem die Kommunikation: "Es geht einfach nicht an, dass Schulleitungen und Lehrkräfte aus der Zeitung oder Montagfrüh um 7 Uhr erfahren, wie sie in dieser Woche zu unterrichten haben."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Montag mit den Ministerpräsidenten über weitere Corona-Maßnahmen beraten. In der ursprünglichen Fassung einer Beschlussvorlage des Bundes war noch von einer Ausweitung der Maskenpflicht an Schulen und einer Halbierung der Gruppengrößen die Rede gewesen. Am Ende vertagten Merkel und die Ministerpräsidenten die Entscheidung über derartige Maßnahmen bis kommende Woche.