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Genehmigungsverfahren für LNG-Pipeline von Brunsbüttel beginnt

KIEL/BRUNSBÜTTEL (dpa-AFX) - Für zwei Flüssiggasleitungen vom Hafen in Brunsbüttel beginnt am Dienstag (19. Juli) ein verkürztes Genehmigungsverfahren. Das teilte das Energieministerium in Kiel am Dienstag mit. Dabei geht es zum einen um eine drei Kilometer lange Leitung, die das in Brunsbüttel geplante Flüssiggasterminal bis Ende 2022 mit dem Gasleitungsnetz des norddeutschen Betreibers SH Netz verbinden soll. Außerdem handelt es sich um eine mehr als 50 Kilometer lange Leitung, die im kommenden Jahr in der Nähe von Uetersen einen Anschluss an das Gasfernleitungsnetz herstellen soll. Für beide Leitungsprojekte habe der Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland eine Genehmigung beantragt.

Das Genehmigungsverfahren ist im Norden das erste, das nach dem kürzlich beschlossenen LNG-Beschleunigungsgesetz erfolgt. Mit dem Gesetz sollen bei der Genehmigung für die Infrastruktur von Terminals für den Import von Flüssigerdgas (LNG) vorübergehend bestimmte Verfahrensschritte ausgelassen werden können.

Energiewende- und Klimaschutzminister Tobias Goldschmidt (Grüne) betonte, dass "solch kurze Anhörungsfristen keine Wunschlösung sind und verantwortungsvoll zum Einsatz kommen müssen". Allerdings erforderten außergewöhnliche Zeiten außergewöhnliche Maßnahmen.

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