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Jetzt gelten mehr „3G“-Regeln: An welche Orte ihr nur noch als Geimpfte, Genesene oder Getestete kommt

·Lesedauer: 2 Min.

Impfzentren und Arztpraxen in Deutschland verzeichnen derzeit noch immer nicht mehr Impfungen. Einige Bundesländer meldeten aber wieder ein leichtes Anziehen des Impftempos, das zuletzt stark nachgelassen hatte. Andere erwarten zumindest steigende Impfzahlen. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Das Thema wird immer wichtiger, denn von diesem Montag an gelten in Deutschlands teils ausgeweitete „3G“-Regeln: Zutritt zu Restaurants, Friseuren, Kliniken, Schwimmbädern und anderen Innenräumen gibt es bei hohem Infektionsgeschehen nur noch für Geimpfte, Genese oder negativ Getestete. Vor einer Woche hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) Impfungen bereits für alle Kinder ab 12 Jahren empfohlen. Vom 11. Oktober an sollen Corona-Schnelltests zudem nicht mehr kostenlos sein.

Verfügbare Impftermine gibt es genug

Probleme, einen Impftermin zu bekommen, gibt es in den Ländern den Angaben zufolge nicht mehr. Wer sich künftig impfen lassen will, muss das aber absehbar immer mehr in den Praxen, bei bestimmten Impfaktionen oder in den Betrieben tun. Denn die Impfzentren werden vielerorts Ende September geschlossen. Wie in NRW sollen sie häufig zuvor noch für Kinder und Jugendliche ab 12 genutzt werden. In Niedersachsen sollen alle 50 Impfzentren zum September schließen. Danach sollen mobile Impfteams im Einsatz sein.

Im Südwesten wurden die zentralen Impfzentren bereits geschlossen; Impfzentren in den Kreisen werden bis Ende September betrieben. Bayern fährt Ende September die Kapazitäten herunter und stellt weitgehend auf mobile Teams um. Ähnliches gilt für andere Länder wie etwa Schleswig-Holstein, wo Zentren bei Bedarf aber wieder hochgefahren werden sollen.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt regte am Montag in den Zeitungen der Funke Mediengruppe zur Kreativität an: „Wir sollten auch Sportvereine, Kulturvereine und die unterschiedlichen Glaubenseinrichtungen bei der Impfkampagne mit ins Boot holen.“ Ausreichend Impfstoff, Personal und Logistik stünden zur Verfügung. „Jetzt sind kreative Ideen gefragt.“

Inzidenz nicht mehr einziger Maßstab

Gemäß einer Vereinbarung von Bund und Ländern schreiben die Bundesländer „3G“ – also Zugang ausschließlich für Geimpfte, Genesene oder negativ Geteste – für Kliniken, Pflegeheime, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Friseure, Hotels und etwa in Restaurants oder bei Veranstaltungen vor. Spätestens von diesem Montag an sollen bei hohem Infektionsgeschehen nur die Menschen in öffentliche Innenräumen hinein dürfen, die eines der „G“s erfüllen.

In Baden-Württemberg dürfen alle Menschen bereits seit vergangenem Montag wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, vorausgesetzt, sie sind geimpft, genesen oder getestet. Das gilt hier unabhängig von der Inzidenz. Etwa in Bayern, Rheinland-Pfalz oder Hamburg soll die „3G“-Regel von Montag an gelten, in Niedersachsen von Dienstag an, in Berlin gilt sie bereits seit Freitag für mehr Bereiche als zuvor schon. In Bayern will Ministerpräsident Söder den Coronakurs mittelfristig dabei ähnlich wie in Baden-Württemberg nicht mehr nur an der Inzidenz ausrichten. Stattdessen soll künftig die Lage in den Kliniken maßgeblich berücksichtigt werden.

jb

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