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Gefühlausbruch bei "Inas Nacht": Warum Bill Kaulitz wegen Bruder Tom und Heidi Klum die Tränen kommen

"Da könnte ich direkt schon wieder heulen!": Beim Gedanken an die Hochzeit von Tom Kaulitz und Heidi Klum wurde Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz (links) im Gespräch mit Ina Müller (rechts) emotional. (Bild:  NDR / Morris Mac Matzen)
"Da könnte ich direkt schon wieder heulen!": Beim Gedanken an die Hochzeit von Tom Kaulitz und Heidi Klum wurde Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz (links) im Gespräch mit Ina Müller (rechts) emotional. (Bild: NDR / Morris Mac Matzen)

Sauftouren, pikante Bilder und emotionale Erinnerungen: Beim Plausch mit Ina Müller nahm Bill Kaulitz bei "Inas Nacht" kein Blatt vor den Mund. Dazu verriet der Tokio-Hotel-Sänger einige interessante Details zur Hochzeit von Bruder Tom mit Heidi Klum.

Hoher Besuch bei "Inas Nacht": Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz hatte extra den Weg von seiner Wahlheimat Los Angeles angetreten, um Ina Müller im Hamburger Schellfischposten zu besuchen, "Das Fliegen wird ja auch nicht leichter. Mit 15 konnte ich noch überall pennen", dachte der Sänger an seine Jugend zurück. Müller nahm dies zum Anlass, um nachzufragen, ob Kaulitz denn Economy fliege, was er energisch von sich wies. "Manchmal sind Tom und ich mit zwei Hunden unterwegs, vier Koffer. Wenn wir ankommen, das ist wie ein Zirkus", witzelte der 32-Jährige.

Deutlich emotionaler wurde der Popstar, als er über die Vermählung seines Bruders Tom mit Heidi Klum berichtete. "Der ganze Druck lastet auf dir", erinnerte sich Kaulitz an seine Aufgabe als Trauender. "Ich war am Schwitzen." Schließlich sei es ihm wichtig gewesen, "die schönsten Worte" für Tom zu finden: "Ich glaube, das war der emotionalste Moment in meinem ganzen Leben. Da könnte ich direkt schon wieder heulen!"

Bei "Inas Nacht" stand Bill Kaulitz erstmals in seiner Karriere ohne Bruder Tom auf der Bühne. (Bild:  NDR / Morris Mac Matzen)
Bei "Inas Nacht" stand Bill Kaulitz erstmals in seiner Karriere ohne Bruder Tom auf der Bühne. (Bild: NDR / Morris Mac Matzen)

"Ich habe einen Fetisch mit Polizisten"

Seit sein Zwillingsbruder unter der Haube ist, wohnt Bill Kaulitz zwar alleine, aber nur zehn Minuten entfernt von Tom und Heidi. "Die Leute machen sich schon lustig, weil sie immer sagen: 'Oh mein Gott, die sind immer zusammen'", berichtete der Tokio-Hotel-Sänger. Sein Haus habe eine große Fensterfront, wusste Ina Müller, die gleichzeitig kommentierte: "Wäre ja mein Horror." Kaulitz erklärte aber, er habe "einen Panic Button im Schlafzimmerschrank". Ein Druck darauf reiche, und die Polizei stünde sechs Minuten später vor der Tür.

Das wiederum rufe im Ernstfall ganz andere Gefühle in ihm hervor, plauderte er aus dem Nähkästchen: "Ich habe einen Fetisch mit Polizisten." Er stehe "total" auf Uniformen, so der gebürtige Leipziger. Via Instagram pflege er sogar einige Kontakte, "mit denen ich mir Nachrichten schicke". Der Mann fürs Leben war für Bill Kaulitz aber noch nicht dabei. Zwar sei er "glücklicher Single", betonte er, dennoch nutzte er die Gelegenheit für einen Aufruf: Er suche einen Mann, Alter 35 aufwärts, größer als 1,85 Meter und "unbedingt" monogam.

Mit diesem Star-Designer geht Bill Kaulitz auf Berlin-Sauftour

BIslang habe Kaulitz immer Pech in der Liebe gehabt, beklagte er sich: "Ich wurde immer beschissen in meinen Beziehungen." Als Ursache dafür sah er auch die Tatsache, dass er sich oft "in traurige Augen und gebrochene Leute" verliebe. In einer Beziehung selbst kennt Bill Kaulitz aber offenbar wenig Tabus. Ina Müller fragte ihren Gast ohne Umschweife, ob er denn schon einmal Dick Pics verschickt habe.

Wie aus der Pistole geschossen antwortete Kaulitz: "Oh ja." Müller hakte interessiert nach: "Deine Pics sind irgendwo in der Cloud?" Daraufhin erklärte der Sänger, man müsse beim Knipsen der intimen Schnappschüsse "smart" sein und Abbildungen von eindeutigen Kennzeichen wie Tattoos vermeiden. Dennoch zeigte er sich überzeugt: "Ich bin so viel am Reisen, da verschickt man schon mal ein schönes Foto zwischendurch."

Ohne Umschweife berichtete Kaulitz auch von seinen nächtlichen Streifzügen durch Berlin. Öfter mal mit dabei ist dann Wolfgang Joop. "Ich bin immer erstaunt, wenn wir zusammen weg sind. Der säuft mich unter den Tisch", lachte der 32-Jährige. Generell hänge bei seinen Heimattrips aber stets viel Planung dran: "Wenn ich da bin, muss ich fast einen Terminplan machen, dass ich alle unter einen Hut kriege. Ich kann ja nicht jeden Tag so abstürzen."