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Günther drängt Söder zum Verzicht auf Kanzlerkandidatur

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Im Machtkampf um die Unions-Kanzlerkandidatur hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) seinen bayerischen Amtskollegen Markus Söder (CSU) zum Rückzug aufgefordert. "Präsidium und Bundesvorstand der CDU mit allen Landesverbänden und Vereinigungen haben sich am vergangenen Montag eindeutig für Armin Laschet ausgesprochen", sagte Günther dem "Spiegel". Söder habe zuvor klargestellt, dass er in diesem Fall ohne Groll die Kandidatur des CDU-Vorsitzenden unterstütze. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass das Wort eines CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten gilt. Langsam wird es aber Zeit, diese klare Zusage auch einzulösen."

Günther drängte Laschet und Söder zu einer schnellen Klärung des Streits um die Spitzenkandidatur. "Darüber muss es bis zum Ende der Woche ein abschließendes Gespräch zwischen den beiden Parteivorsitzenden geben", sagte der schleswig-holsteinische CDU-Chef. "Die CDU respektiert selbstverständlich, dass für die CSU maßgeblich der gewählte Parteivorstand entscheidet." Umgekehrt erwarte er aber vom CSU-Chef, "dass er Beschlüsse der von der Basis gewählten CDU-Führung respektiert". Ein "ängstlicher Blick auf aktuelle Umfragewerte" sei für eine Entscheidung von dieser Tragweite nicht ausreichend. "Armin Laschet genießt das volle Vertrauen der CDU und viele Sympathien auch in der CSU", betonte Günther. "Es wird Zeit, dass wir mit ihm an der Spitze in den Wahlkampf starten."