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Frankfurt ist Brexit-Asset-Gewinner, doch Paris holt meiste Jobs

Stephan Kahl
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Frankfurt dürfte langfristig am stärksten davon profitieren, dass Finanzdienstleister sich wegen des Brexit von London lossagen - jedoch nur mit Blick auf die verlagerten Assets. Die meisten Jobs hingegen dürften in die französische Hauptstadt Paris gehen. Das geht aus Studien des Londoner Think-Tanks New Financial hervor.

Den Angaben zufolge haben als Folge des Brexit bereits mehr als 440 Finanzunternehmen zumindest Teile ihres Betriebs, Mitarbeiter oder Vermögenswerte aus Großbritannien in die EU verlagert. Klarer Gewinner nach aktuellem Stand ist Dublin mit 135 Firmen, gefolgt von Paris mit 102, Luxemburg mit 93, Frankfurt mit 62 und Amsterdam mit 48.

Bloomberg hatte im Dezember berichtet, dass Morgan Stanley als Folge des Brexit plane, etwa 100 Milliarden Euro an Aktiva nach Frankfurt zu verlagern. Bei Goldman Sachs Group Inc. handele es sich um bis zu 60 Milliarden Euro.

Die Volkswirte der Helaba waren in einer Studie Ende vergangenen Jahres davon ausgegangen, dass der Brexit in Frankfurt zum Aufbau von 3500 Jobs zwischen 2019 und 2022 führen dürfte. Gleichzeitig nehme die Konsolidierung in der Branche aber zu, was den Brexit-Effekt vollständig aufzehre.

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