Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 25 Minuten
  • DAX

    15.334,87
    +79,54 (+0,52%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.006,12
    +12,69 (+0,32%)
     
  • Dow Jones 30

    34.035,99
    +305,10 (+0,90%)
     
  • Gold

    1.763,20
    -3,60 (-0,20%)
     
  • EUR/USD

    1,1988
    +0,0011 (+0,10%)
     
  • BTC-EUR

    51.258,73
    -1.824,12 (-3,44%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.365,35
    -15,60 (-1,13%)
     
  • Öl (Brent)

    63,72
    +0,26 (+0,41%)
     
  • MDAX

    33.218,72
    +211,45 (+0,64%)
     
  • TecDAX

    3.522,24
    +5,00 (+0,14%)
     
  • SDAX

    16.058,03
    +97,35 (+0,61%)
     
  • Nikkei 225

    29.683,37
    +40,68 (+0,14%)
     
  • FTSE 100

    7.014,09
    +30,59 (+0,44%)
     
  • CAC 40

    6.251,89
    +17,75 (+0,28%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.038,76
    +180,92 (+1,31%)
     

Finnland und Island nehmen Astrazeneca-Impfstoff wieder in Gebrauch

·Lesedauer: 1 Min.

REYKJAVIK (dpa-AFX) - Die beiden nordeuropäischen Staaten Finnland und Island haben angekündigt, die Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca <GB0009895292> wiederaufzunehmen. Wie das finnische Gesundheitsinstitut THL am Mittwoch mitteilte, wird der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers ab dem kommenden Montag zunächst nur bei Menschen über 65 Jahren wieder eingesetzt. Jüngeren wird das Mittel dagegen vorsichtshalber vorerst weiter nicht verabreicht. Sie bekommen dafür andere Impfstoffe.

Die Wiederaufnahme auf Island gab Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz in Reykjavik bekannt. Das Präparat wird demnach in den kommenden beiden Wochen verwendet, um Menschen über 70 und Mitarbeiter des Gesundheitswesens zu impfen.

Island hatte den Einsatz des Astrazeneca-Impfstoffes am 11. März vorsorglich ausgesetzt, nachdem kurz zuvor Dänemark einen solchen Schritt bekanntgegeben hatte. Hintergrund waren Meldungen zu vereinzelten Blutgerinnseln in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen mit dem Präparat.

Finnland dagegen hatte den Einsatz des Astrazeneca-Mittels erst gestoppt, nachdem ihn Deutschland und andere Länder nach einem positiven Bescheid der Europäischen Arzneimittelagentur EMA bereits wiederaufgenommen hatten. Grund für den finnischen Schritt waren zwei Verdachtsfälle zu schweren Blutgerinnseln gewesen. Die Untersuchungen zu einem möglichen ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung setzen die Finnen weiter fort.

Die drei weiteren nordeuropäischen Länder Dänemark, Schweden und Norwegen werden voraussichtlich am Donnerstag und Freitag bekanntgeben, wie es mit dem bei ihnen verhängten Astrazeneca-Impfstopp weitergeht.