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Nach Finanzspritze: Personio ist 8,5 Milliarden Dollar wert

Personio-Mitgründer und CEO Hanno Renner - Copyright: PR / Personio
Personio-Mitgründer und CEO Hanno Renner - Copyright: PR / Personio

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Personio ist es gelungen, 200 Millionen US-Dollar an Investments einzusammeln, unter anderem vom Finanzinvestor Greenoaks Capital. Dank der neuen Geldspritze wird der Personal-Software-Anbieter aus München nun mit 8,5 Milliarden Dollar bewertet. Personio ist hinter Celonis derzeit das zweitwertvollste Startup Deutschlands. Diese Position konnte die Firma nach der neuen Bewertung nun noch einmal stärken. Mit dem neuen Betrag wird die Finanzierungsrunde vom Oktober, als die Firma bereits 270 Millionen Dollar einsammelte, nochmals aufgestockt.

Die Finanzierung soll sowohl für den weiteren Ausbau des Kundenstamms – der jetzt 6000 Unternehmen mit über 500.000 Mitarbeitern umfasst – als auch für die Verbesserung der Plattform verwendet werden. So sollen Automatisierungstools eingerichtet werden, um die internen Betriebsabläufe von Unternehmen zu verbessern. [Mehr bei Handelsblatt und Techcrunch]

Auf Gründerszene: Mit Zweifeln umgehen lernen – den Zweifeln von anderen und den eigenen. Das war die erste Lektion, die Momox-Gründer Christian Wegner lernte. Es sollten noch viele mehr werden, wie er unserer Redakteurin Nina Anika Klotz verraten hat. Und verzweifelt war Wegner oft: bei Betriebsräten, Datenschutzproblemen und Kündigungen. Uns hat er neun (schlimme) Situationen genannt, die höchstwahrscheinlich auf jedes Gründerteam einmal zukommen. [Mehr bei Gründerszene+

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Gorillas überdenkt den Einstieg eines strategischen Investors und sogar den Verkauf an einen Wettbewerber, wie Gründerszene bereits am Montag meldete. Laut eines Medienberichts soll die von Gorillas beauftragte Investmentbank JP Morgan bislang jedoch keine Interessenten für den Berliner Lebensmittelbringdienst gefunden haben. Dies sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen dem „Handelsblatt“. Gorillas selbst lehnte eine Stellungnahme gegenüber der Zeitung ab. [Mehr bei Handelsblatt]

Tesla-Chef Elon Musk hat bei einer Veranstaltung in den USA darüber gesprochen, wie viele Tesla-Angestellte nun tatsächlich ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Dabei bestätigte Musk Berichte, wonach Tesla seine Angestelltenzahl in den nächsten drei Monaten um zehn Prozent reduzieren wolle. Doch er betonte, dass der US-Elektroautobauer gleichzeitig die Zahl der stündlich Beschäftigten erhöhen wolle. Auf diese Weise würden die Entlassungen nur etwa 3,5 Prozent der Gesamtbelegschaft betreffen. Angestellte machen etwa zwei Drittel der Tesla-Mitarbeiter aus. Am Sonntag hatten zwei ehemalige Tesla-Mitarbeiter eine Klage gegen das Unternehmen eingereicht, in der sie behaupten, die Firma habe mit den „Massenentlassungen“ gegen US-Bundesgesetze verstoßen. [Mehr bei Business Insider und CNBC]

Docusign-CEO Dan Springer tritt zurück, wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab. Die Entscheidung fiel, nachdem der Softwarehersteller für elektronische Signaturen in diesem Jahr mehr als 60 Prozent seines Marktwertes verloren hat. Das Unternehmen gab keinen offiziellen Grund für seinen Abgang an, sagte jedoch, Springer habe „zugestimmt, mit sofortiger Wirkung zurückzutreten“. Ein endgültiger Nachfolger wurde noch nicht genannt. Springer hatte die Rolle 2017 übernommen und das Unternehmen 2018 an die Börse gebracht. Eine Personalveränderung bei Amazon machte ebenfalls Schlagzeilen: So wird Amazon-Manager Doug Herrington seinen Kollegen Dave Clark als Leiter des Einzelhandelsgeschäfts ersetzen. [Mehr bei Wall Street Journal und The Information]

Blockfi hat sich mit der Kryptobörse FTX auf eine Kreditlinie über 250 Millionen US-Dollar verständigt. Damit will das Krypto-Kreditunternehmen seine Bilanz stärken. Blockfi war in den letzten Wochen unter finanziellem Druck und hat Anfang dieses Monats 20 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Zuletzt hat das Unternehmen ein Darlehen an den Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital liquidiert. Bei einer geplanten Finanzierungsrunde soll die Bewertung der Firma zudem um ein Fünftel gesenkt werden. [Mehr bei Financial Times und The Information]

Audible kann sich über einen wichtigen Sieg freuen: Nachdem Barack und Michelle Obamas Podcast-Vertrag beim schwedischen Musik-Streaming-Dienst Spotify ausläuft, hat die Amazon-Firma Audible einen Vertrag mit dem ehemaligen US-Präsidenten und seiner Frau unterzeichnet. Für Audible, das eher für Hörbücher als für Podcasts bekannt ist, ist dies ein großer Gewinn. Die Trennung zwischen den Obamas und Spotify soll auf gegenseitigen Wunsch erfolgen. [Mehr bei Techcrunch und The Verge]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Everphone verleiht Secondhand-Smartphones an große Firmen. Investoren haben bislang Hunderte Millionen in die Berliner Firma gesteckt. Diese 18 Folien brachten Millionen ein. [Mehr bei Gründerszene+]

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Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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