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Ferrari trauert um früheren Sieger

Ferrari trauert um früheren Sieger
Ferrari trauert um früheren Sieger

Trauer in der Formel 1!

Wie seine Familie der französischen Nachrichtenagentur AFP bestätigte, ist Patrick Tambay im Alter von 73 Jahren gestorben. Der Franzose litt bereits seit Jahren an einer schweren Parkinson-Erkrankung. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Insgesamt ging der gebürtige Pariser zwischen 1977 und 1986 bei 114 Formel-1-Rennen an den Start und sammelte dabei 103 WM-Punkte. Seine beste Saison war 1983, als er in Diensten von Ferrari Rang vier in der Gesamtwertung belegte. Seine Karriere-Highlights sind die beiden GP-Siege am Hockenheimring (1982) und in Imola (1983). Dazu gewann er 1977 und 1980 die Can-AM-Serie.

Die Scuderia verabschiedete sich mit einem emotionalen Post von ihrem ehemaligen Piloten. „Die Nachricht vom Ableben Patrick Tambays macht uns alle sehr traurig“, schrieb Ferrari und fügte hinzu: „Er war einer der wahren Stars der 80er Jahre, gewann zwei Rennen mit der Scuderia und trug 1982 und 1983 zum Gewinn des Herstellertitels bei.“

Tambay war der Patenonkel von Jacques Villeneuve. In der Saison 1982 wechselte er als Ersatz für den in Zolder (Belgien) tödlich verunglückten Gilles Villeneuve zu den Italienern.

Tambays Sohn Adrian Tambay war ebenfalls als Rennfahrer aktiv. Von 2012 bis 2016 fuhr er in der DTM.

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