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Ferrari-Fiasko! Vettel: "Weiß nicht, welche Lücke Charles sah"

SPORT1

Das Ferrari-Fiasko in der Saison 2020 geht weiter! Beide Scuderia-Piloten sind sich gleich nach dem Start des Rennens in Spielberg in die Quere gekommen.

Ferrari-Fiasko! Vettel: "Weiß nicht, welche Lücke Charles sah"

Nach wenigen Kurven wurde Sebastian Vettels SF1000 vom Boliden des Monegassen seitlich getroffen, der Heckflügel am Ferrari mit der Nummer fünf wurde abgerissen.

Vettel meldet daraufhin einen Schaden an seinem Auto und musste seinen Wagen in der Box kurz darauf abstellen, ein paar Runden später war das Rennen auch für Leclerc beendet.

Vettel: "Weiß nicht, welche Lücke Charles gesehen hat"

"Ich weiß nicht, welche Lücke Charles gesehen hat ... aber es ist nicht gut gegangen", sagte Vettel bei RTL. Unmittelbar nach dem Interview begegneten sich die beiden Ferrari-Fahrer und sprachen augenscheinlich über die Kollision.

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Vettel bedauerte den Ausfall besonders, da er trotz Startplatz 10 und einem schlechten Start ein gutes Gefühl hatte: "Ich dachte, heute wäre es viel besser geworden. Das Auto hat sich bereits auf der Runde zur Startaufstellung viel besser angefühlt als vergangene Woche."

Leclerc entschuldigt sich für Rammstoß

Leclerc nahm die Schuld an der Kollision sofort auf sich: "Das war mein Fehler. Seb hat nichts falsch gemacht. Ich kann da nichts Höfliches über mich sagen. Ich habe nicht den Job gemacht, den ich machen sollte. Ich bin selbst von mir enttäuscht."

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Der 22-Jährige hatte das Gefühl, dass er in der ersten Runde Risiko gehen musste, damit man im Ferrari aktuell eine Chance hat: "Aber das ist keine Entschuldigung. Es hätten noch viele andere Dinge im Rennen passieren können. Jetzt sind beide Autos raus – und es ist meine Schuld."

Für Ferrari war es der erste Doppelausfall seit Singapur 2017.

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