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Fast wie zu Hause: Charles III. erobert die Herzen der Hamburger im Regen

Zum Abschluss ihres Deutschlandbesuchs bereiteten Tausende Hamburgerinenn und Hamburger dem britischen Königspaar einen herzlichen Empfang.

Trotz Nieselregens, für Briten keine unbekannte Wettervariante, gingen König Charles III. und Frau Camilla mehrfach auf wartenden Menschen auf dem Hamburger Rathausplatz zu, nahmen Blumen und Geschenke entgegen, schüttelten Hände und wechselten freundlich ein paar Worte. Wie gut der King Deutsch spricht, hatte er bei seiner Rede vor dem deutschen Bundestag bereits unter Beweis gestellt.

"Moin, and welcome dear passengers"

Am dritten und letzten Tag ihres Deutschland-Besuches war das Königspaar mit einem normalen ICE-Fernzug aus der Hauptstadt Berlin nach Hamburg gereist. "Moin, and welcome dear passengers" hatte der Zugbegleiter alle bürgerlichen und royalen Passagiere im ICE begrüßt.

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Auch ernste und wichtige Punkte standen auf dem Programm: Die Royals besuchten besuchten das Denkmal "Kindertransport – der letzte Abschied" am Südausgang des Dammtor-Bahnhofs. Es erinnert an eine große Rettungsaktion vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs: Von Dezember 1938 bis August 1939 wurden mehr als zehntausend überwiegend jüdische Kinder per Zug und Schiff nach Großbritannien gebracht.

Im Anschluss legten der König, Bundespräsident Steinmeier und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher am Mahnmal St. Nikolai Kränze nieder. Die Kirche wurde während britischer und amerikanischer Luftangriffe auf Hamburg 1943 zerstört.

Beatles-Songs auf ausdrücklichen Wunsch des Palastes

Vom Rathaus ging es dann weiter zur Schiffsanlegestelle Dockland und einer - what else? - königlichen Hafenrundfahrt mit dem Schiff "Hamburg" mit Kurs unter anderem auf das ehemalige Kohlekraftwerk Moorburg, das Wasserstoffstandort werden soll.

An Bord sprach der 74 Jahre alte Monarch mit Vertreterinnen und Vertretern des Hafens über die Dekarbonisierung der maritimen Wirtschaft, die Förderung der regenerativen Energien und der Wasserstofftechnologie sowie die umwelt- und klimagerechte Transformation der Industrie.

Im Anschluss ging es für Charles und Camilla zu einem Fest der britischen Botschaft mit rund 1000 Gästen im Schuppen 52 im Hafen.

Empfangen wurden sie mit britischer und deutscher Musik. Beatles-Expertin Stefanie Hempel und ihre Coverband The Silver Spoons spielten Songs der Fab Four aus Liverpool, die bekanntermaßen in der norddeutschen Hafenmetropole Hamburg berühmt wurden.

Das Beatles-Programm sei ein ausdrücklicher Wunsch vom Palast gewesen. Dann spielte der Hamburger Shanty-Chor De Tampentrekker "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins". Mehr Hamburg geht nicht.