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Fünf Themen des Tages: Finanzminister Lindner, Ukraine-Invasion

·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- Lindner wird wohl Finanzminister, Wall Street sagt Kaufen, europäische Aktien wenig verändert, CS hilft angeblich immer noch Steuersündern, und Zeichen für Invasion der Ukraine. Marktteilnehmer könnte heute beschäftigen:

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Lindner wird wohl Finanzminister

Wenn die Ampelverhandlungen nicht noch auf den letzten Metern scheitern, bekommt FDP-Chef Christian Lindner das Finanzressort unter Bundeskanzler Olaf Scholz. Dies geht aus einer internen Liste hervor, die innerhalb der Parteiführungen zirkuliert und Bloomberg vorliegt. Grünen-Co-Parteichef Robert Habeck, der ebenfalls oberster Kassenwart werden wollte, erhält demnach ein Klima-Superministerium, das auch für Wirtschaft und die Energiewende zuständig ist. Beide werden Vizekanzler. Ex-Kanzlerkandidatin und Grünen-Co-Parteichefin Annalena Baerbock übernimmt das Außenministerium, Parteifreund Anton Hofreiter das Verkehrsressort. Die Koalitionsverhandlungen dürften im Laufe dieser Woche abgeschlossen und Scholz in der 49. Kalenderwoche vom Bundestag zum Kanzler gewählt werden.

Wall Street sagt Kaufen

Anleger sollten nach Ansicht einiger Top-Strategen an der Wall Street die drohenden Lockdowns in Europa ignorieren. Diesbezügliche Schlagzeilen “führen zwar zu einer gewissen kurzfristigen Unsicherheit, dürften aber keine wesentliche Änderung der Wirtschafts- oder Ertragsaussichten signalisieren”, heißt es bei Morgan Stanley. Die vierte Welle “wird wahrscheinlich kein wesentliches oder anhaltendes Problem darstellen”, so JPMorgan Chase. Goldman empfiehlt, zyklische Aktien zu besitzen, die von der Wiederbelebung der Wirtschaft profitieren. Alle drei Investmentbanken sind der Ansicht, dass sich der Anstieg der europäischen Aktien bis ins nächste Jahr fortsetzen und das jüngste Aufflackern der Infektionen nur eine vorübergehende Erscheinung sein wird. Taktiker hingegen betonen die Notwendigkeit klugen Stock-Pickings.

Europäische Aktien

Die europäischen Aktien zeigten sich wenig verändert, nachdem sie ihre Gewinne im Laufe des Vormittags größtenteils abgegeben hatten. Der Stoxx 600 Index lag gegen Mittag noch rund 0,1% im Plus, angeführt von Telekommunikationswerten. “Obwohl die Fundamentaldaten stark sind, steht die Weltwirtschaft immer noch vor einer Reihe von Herausforderungen”, sagte Seema Shah von Principal Global Investors. “In den letzten Tagen haben die Details über Covid in Europa die Anleger wahrscheinlich dazu veranlasst, innezuhalten und wirklich, wirklich nachzudenken: Liegt Covid tatsächlich hinter uns? Oder ist es etwas, das wir noch in Betracht ziehen müssen? In Deutschland fielen Shop Apotheke nach einem Bericht über mögliche Konkurrenz durch Douglas.

CS hilft angeblich Steuersündern

Die Credit Suisse hilft angeblich immer noch Kunden dabei, Konten vor der US-Steuerbehörde zu verstecken. Die Praxis dauere an, obwohl das Unternehmen 2014 2,6 Milliarden Dollar an Strafen gezahlt und versprochen hatte, die Praxis einzustellen, teilten Ex-Mitarbeiter US-Ermittlern mit. Die Banker gaben an, dass die Credit Suisse Konten für südamerikanische Kunden mit doppelter Staatsbürgerschaft eröffnet habe, ohne dass aus den Unterlagen hervorgegangen sei, dass sie auch US-Bürger waren, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Amerikaner müssen auf ausländische Einkommen Steuern zahlen und ihre Offshore-Konten dem Finanzministerium offenlegen, auch wenn sie eine doppelte Staatsbürgerschaft haben. Wiederholt geraten Schweizer Banken noch im Zusammenhang mit Steuervermeidung in die Schlagzeilen.

Zeichen für Invasion der Ukraine

Die USA haben ihren europäischen Verbündeten Geheimdienstinformationen und Karten übermittelt, aus denen hervorgeht, dass Russland Truppen und Artillerie aufbaut, um sich auf einen schnellen, groß angelegten Vorstoß in die Ukraine von mehreren Seiten aus vorzubereiten, falls sich Präsident Wladimir Putin zu einem Einmarsch entschließen sollte, so mit den Gesprächen vertraute Personen. Die Informationen legten nahe, dass potenziell rund 100.000 Soldaten von der Krim, der russischen Grenze und über Weißrussland in die Ukraine eindringen könnten. Frankreich Außenminister Jean-Yves Le Drian warnte den Kreml am Sonntag, dass jede Verletzung der Grenze, jedes Eindringen “zu äußerst schwerwiegenden Konsequenzen führen” würde. Die Performance der globalen Rüstungsaktien signalisiert bislang - nachvollziehbarerweise - keine Zunahme militärischer Spannungen.

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