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Fünf Themen des Tages: CDU ist verzichtbar, Blessing mit SPAC

Rainer Buergin
·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- CDU nicht alternativlos, Astra-Impfstoff unter Beschuss, europäische Aktien zu Wochenstart fester, Bitcoin über $60.000, und Blessings SPAC geht nach Amsterdam. Marktteilnehmer könnte heute beschäftigen:

CDU nicht alternativlos

“Das ist ein guter Tag, weil er auch zeigt, dass eine Regierungsbildung ohne die CDU möglich ist in Deutschland”. So sprach Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, nach den historischen Niederlagen der CDU bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die Grünen gewannen in beiden Bundesländern hinzu, die FDP steht in beiden als potenzieller Partner parat, die SPD konnte sich in Rheinland-Pfalz halten. Die Signale deuten auf eine mögliche Ampelkoalition auf Bundesebene hin. Während Politikprofessor Ulrich Sarcinelli eine Debatte um Führungsstil und Führungsstärke in der CDU heraufziehen sieht, geht Holger Schmieding von der Berenberg Bank weiterhin von CDU-Chef Armin Laschet als wahrscheinlichstem Kanzlerkandidaten der Union aus. Der sei “nicht entscheidend geschwächt” worden.

Astra-Impfstoff unter Beschuss

Der Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca, einer der Hoffnungsträger im Kampf gegen die Pandemie, bleibt umstritten. Immer mehr Länder schränken seine Verwendung ein, zuletzt die Niederlande. Von Norditalien über Irland bis Thailand lösten Berichte über schwerwiegende Blutgerinnsel nach der Impfung eine Welle von Aussetzungen aus. Astra erklärte am Sonntag, es gebe keine Beweise, dass die Impfung das Risiko von Blutgerinnseln erhöhe. Polen, die Türkei und Marokko impfen schneller als Deutschland, wo es beim gegenwärtigen Impftempo 1,2 Jahre dauern würde, bis 75% der Bevölkerung immunisiert sind. Auch CEOs werden derweil zu Impfstoff-Aktivisten, weil sie ihre Angestellten gerne wieder im Büro sehen würden.

Europäische Aktien zu Wochenstart fester

Die europäischen Aktien haben am Montag zugelegt, angeführt von Gewinnen bei den Reisewerten. Sorgen über steigende Anleiherenditen sind in den Hintergrund getreten und haben Hoffnungen auf eine Ende der Lockdowns Platz gemacht. Der Stoxx 600 Index lag gegen Mittag rund 0,4% im Plus. “Die Anleger schauen eindeutig durch die Lockdowns hindurch und denken darüber nach, was passiert, wenn wir die Wiedereröffnung bekommen”, sagte Ian Williams von Peel Hunt. “Was könnte das entgleisen lassen? Nun, jede Art von Verzögerung oder jede Art von Anstieg der Fälle und dann erneute Schließungen könnten das bewirken, und in Teilen von Europa sehen wir das bereits.” In Deutschland stiegen Auto1 nach einer Kaufempfehlung durch Citi. Hypoport fielen nach Veröffentlichung des Ausblicks, der laut M.M. Warburg unter den Erwartungen lag.

Bitcoin über $60.000

Bitcoin hat am Wochenende erstmals die Marke von $60,000 geknackt, bevor es am Montag wieder abwärts ging. Optimismus an den Finanzmärkten nach Verabschiedung des US-Konjunkturpakets lässt Sorgen über spekulatives Überschießen in den Hintergrund treten. Nachdem er das letzte Jahr mit einem Anstieg von 170% auf etwa $29.000 beendet hatte, sprang Bitcoin sieben Tage später auf $40.000. Es dauerte nur etwas mehr als einen Monat, um die neueste Schwelle zu durchbrechen. Fans sehen in der Kryptowährung ein Wertaufbewahrungsmittel ähnlich wie Gold, das als Absicherung gegen Inflation dienen kann. Gegenüber Gold ist Bitcoin allerdings auch auf einen neuen Rekordstand geklettert. Staatliche Regulierung könnte Volatilität und Volumen an den Coin-Börsen reduzieren, heißt es bei BI.

Blessings SPAC geht nach Amsterdam

Eine vom ehemaligen Commerzbank-CEO unterstützte Blankoscheck-Gesellschaft will in Amsterdam an die Börse gehen. Martin Blessing zufolge wird sich der Spac mit der Bezeichnung EFIC1 auf Fintech-Unternehmen spezialisieren. Das Investmentvehikel will mit dem IPO bis zu 415 Millionen Euro in die Kasse holen und sucht Ziele in Europa, Großbritannien sowie Israel. Mit im Boot sind neben Blessing auch der frühere Barclays-Manager Ben Davey sowie der Gründer des Beratungshauses Aperghis & Co., Nick Aperghis. Als Berater fungiert Credit Suisse. In diesem Jahr haben bereits der ehemalige Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam und Jean Pierre Mustier, der frühere CEO der UniCredit, einen Spac gestartet. Auch im Bereich der “grünen Metalle” wird SPAC plötzlich zum Vehikel der Wahl.

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©2021 Bloomberg L.P.