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Vor EZB-Zinsentscheidung: Mehrere Banken schaffen Negativzinsen ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gute Nachrichten für Bankkunden: Schon vor der erwarteten Leitzinserhöhung im Euroraum haben mindestens 49 Geldhäuser Negativzinsen für Privatkunden ganz oder teilweise abgeschafft. Das geht aus einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox von rund 1300 Banken und Sparkassen hervor. Viele Institute warten allerdings ab. Den Daten zufolge verlangen aktuell noch mindestens 426 Finanzhäuser ein sogenanntes Verwahrentgelt ab bestimmten Summen auf dem Tagesgeld - oder Girokonto.

Seit Ende April haben demnach 34 Finanzhäuser ihre Negativzinsen komplett abgeschafft. Bei weiteren 15 Instituten wurden die Freibeträge deutlich angehoben, so dass zumindest ein Großteil der Kunden keine Negativzinsen mehr zahlen muss. Ein weiteres Institut hat die vollständige Abschaffung des Verwahrentgelts zum 1. August beschlossen (Stand: 14. Juli). "Sobald die Notenbank den Strafzins auf Bankeinlagen streicht, werden auch die Negativzinsen für Sparer auf breiter Front wegfallen", erwartet Oliver Maier Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.

Die Europäische Zentralbank (EZB) will bei ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag (21. Juli) die Leitzinsen im Euroraum um jeweils 0,25 Prozentpunkte anheben. Im September hat die Notenbank einen weiteren

- womöglich größeren Zinsschritt - in Aussicht gestellt. Noch müssen

Banken 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Gelder bei der EZB parken. Die Kosten dafür geben viele Geldhäuser an Kunden weiter.

Auch nach Einschätzung des Verbraucherportals Biallo.de verliert die Negativzinswelle an Dynamik.

Verivox wertet im Internet die Konditionen für Tagesgeld-, Giro- und Verrechnungskonten von etwa 1300 Banken und Sparkassen aus. Da nicht alle Institute ihre Negativzinsen frei zugänglich auf ihrer Website veröffentlichen, könnte es weitere Institute geben, die Negativzinsen verlangen oder bereits abgeschafft haben.

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