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Evotec trägt Blessuren durch Hackerangriff davon - Neuausrichtung geplant

HAMBURG (dpa-AFX) -Der Hamburger Pharmawirkstoffforscher und -entwickler Evotec DE0005664809 richtet sich nach schwierigen Zeiten neu aus. Damit werde auf die sich verändernde Marktnachfrage reagiert, hieß es in einer Konzernmitteilung vom Mittwoch anlässlich der Vorlage der Zahlen für 2023. Die Hanseaten legen den Fokus auf profitables Wachstum im laufenden Jahr und darüber hinaus. Dabei seien auch Anpassungen in der Größe und den Standorten geplant. Diese sollen sich künftig mit mehr als 40 Millionen Euro jährlich positiv auf das operative Ergebnis (Ebitda) auswirken. Zudem will der Konzern die Mittelfristprognose zur Vorlage des Halbjahresberichts aktualisieren.

Im vergangenen Jahr hatte Evotec mit den gravierenden Folgen eines Hackerangriffs zu kämpfen und musste im Sommer seine Jahresziele kappen. Letztlich kletterte in den zwölf Berichtsmonaten der Umsatz zwar um vier Prozent auf 781,4 Millionen Euro; das um Einmaleffekte der Cyberattacke bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) sank jedoch auf 66,4 Millionen Euro nach 101,7 Millionen Euro im Vorjahr. Damit fiel das Ergebnis noch schlechter aus als von Analysten befürchtet. Im Zusammenhang mit der Erholung von der Cyberattacke fielen Einmaleffekte von 15,9 Millionen Euro an.