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Eurozone: Industriestimmung trübt sich ein

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LONDON (dpa-AFX) - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Januar angesichts verschärfter Corona-Beschränkungen eingetrübt. Der vom Marktforschungsinstitut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 54,8 Punkte, wie das Institut am Montag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung waren 54,7 Punkten ermittelt worden. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet.

"Die Eurozone-Industrieproduktion wurde im Januar wieder kräftig ausgeweitet, allerdings mit der niedrigsten Rate seit Beginn des Aufschwungs", erklärte Chris Williamson, Chefvolkswirt von Markt. "So machten die neuen Lockdown-Beschränkungen und die aktuellen Lieferengpässe den Unternehmen in der gesamten Region schwer zu schaffen."

Mit einem Wert von deutlich über 50 Punkten deutet der Indikator auf ein anhaltendes Wachstum hin. Die Industrie steht deutlich robuster da als der Dienstleistungssektor, der durch die Beschränkungen in der Corona-Krise besonders stark belastet wird.