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Europaparlament will einheitlichere Regeln zur Arbeitsmigration

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Das Europaparlament will einheitliche Regelungen zu grundlegenden Aspekten der Arbeitsmigration in der Europäischen Union. Mittelfristig müsse ein Einwanderungskodex verabschiedet werden, mit dem etwa Vorschriften zu Einreise, Aufenthalt und Rechten von Menschen aus Drittstaaten geregelt werden, die Arbeit in der EU suchen, hieß es in einem am Donnerstag angenommenen Bericht. Der derzeitige rechtliche Rahmen zur Arbeitsmigration in die Staatengemeinschaft sei fragmentiert.

Um die Regelungen zu vereinheitlichen, sollen auch Vorschriften etwa zu Antragsverfahren, Ablehnungsgründen und dem Recht auf Wechsel des Arbeitgebers angeglichen werden. Die Abgeordneten sprechen sich zudem dafür aus, einen EU-Talentpool und eine Matching-Plattform zu schaffen, um Angebot und Nachfrage passgenau zusammenzubringen. Diese sollten dann einzige Anlaufstelle für Arbeitskräfte aus Drittstaaten, Arbeitgeber und die Verwaltungen sein.

Dem Parlament zufolge kann legale Arbeitskräftemigration zu Wohlstand, Innovation und Wachstum in den Entsende- wie auch in den Aufnahmeländern führen. Die Abgeordneten schrieben zudem, dass legale Wege der Arbeitsmigration auch irreguläre Migration und Ausbeutung, Menschenhandel sowie das Schleuser-Geschäft eindämmen könnten.

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