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EU-Staaten einigen sich auf vorläufige Fangquoten für Nordsee

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Nach zweitägiger Verhandlung haben sich die EU-Staaten auf Fischfangquoten für die Nordsee und den Nordatlantik geeinigt. Wegen der anhaltenden Brexit-Unsicherheit handelt es sich allerdings nur um vorläufige Quoten für die ersten drei Monate 2021, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium am Donnerstagmorgen mitteilte. "Unsere Einigung auf vorläufige Quoten ist die Garantie für unsere europäischen Fischer, dass sie ab dem 1. Januar weiter fischen können", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) nach den Beratungen in Brüssel.

Von den wichtigen Nordsee-Beständen Hering, Scholle und Seelachs dürfen deutsche Fischer im Zeitraum bis März ein Viertel der Gesamtmenge von 2020 fangen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Dies gilt auch für den Schellfisch und den Kabeljau. Ausnahmen gibt es für die Makrele und den Blauen Wittling im Nordatlantik. Weil diese Bestände gerade zu Beginn des Jahres befischt werden, liegt die Quote hier bei 65 Prozent.

Die Verhandlungen um die Fangquoten sind traditionell umkämpft. In diesem Jahr kommt hinzu, dass die Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien noch nicht abgeschlossen sind. Es ist unklar, inwieweit Fischer aus EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich ab Januar überhaupt Zugang zu britischen Hoheitsgewässern haben werden. Deshalb sind die Ergebnisse nur vorläufig. Auch EU-Gespräche mit Norwegen über gemeinsam befischte Bestände stehen noch aus.