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EU-Kommission erwägt angeblich Kaufprämie für saubere Autos

Aus der Autobranche mehren sich die Rufe nach staatlicher Hilfe. Nun liegt einem Medienbericht zufolge ein bis zu 100 Milliarden Euro schweres Paket auf dem Tisch.

Die mögliche Ausgestaltung der Hilfen könnte milliardenschwer sein. Foto: dpa

Die EU-Kommission erwägt einer Zeitung zufolge die Auflage eines bis zu 100 Milliarden Euro schweren Konjunktur- und Klimaschutzpakets für den Mobilitätssektor. Zu den Vorschlägen gehöre eine Kaufprämie für saubere Autos, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ vorab unter Berufung auf einen Entwurf.

Derartige Prämien könnten in den kommenden zwei Jahren mit bis zu 20 Milliarden Euro finanziert werden. Zum Paket sollen 40 bis 60 Milliarden Euro gehören, um Investitionen in neue Antriebstechnologien zu beschleunigen. Zudem wolle die Kommission ihre Förderprogramme für die Elektromobilität verdoppeln. Auch die Bahn soll dem Blatt zufolge unterstützt werden: Die Kommission erwäge Hilfen von 40 Milliarden Euro.

In Deutschland erwarten Autohersteller Kaufprämien, um die Schäden durch die Coronakrise abzufedern. Die Bundesregierung will bis Anfang Juni über die Ausgestaltung von Kaufanreizen für Autos entscheiden.