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EU-Agrarminister sehen zu viel Klima-Fokus in EU-Waldstrategie

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Den Agrarministern der Europäischen Union legt die Waldstrategie der EU-Kommission zu viel Fokus auf Klimaschutz. Sie forderten am Montag in einer gemeinsamen Position, ein "Gleichgewicht" zwischen ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten herzustellen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) kritisierte nach einem Treffen der EU-Minister in Brüssel eine "einseitige Betrachtung" der Klima- und Umweltziele.

Die Kommission hatte Mitte Juli die neue Waldstrategie vorgestellt. Das Vorhaben gehört zum Klimaschutzpaket "Fit for 55". Es soll den EU-Staaten ermöglichen, die Treibhausgase bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu drücken. Unter anderem sollten mehr Wälder entstehen und bestehende Wälder nachhaltiger bewirtschaftet werden.

Die EU-Minister forderten zudem, finanzielle Anreize für Waldbesitzer zu schaffen, um umweltfreundliche Praktiken in ihren Arbeitsprozessen einzuführen. Auch der Ökotourismus sowie Produkte wie Kork, Honig und Heilpflanzen könnten gefördert werden, folgerten Minister der EU-Staaten. "Es geht um eine gute Balance zwischen Biodiversität, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit, um die Eigenversorgung der EU mit Holz zu sichern", sagte Klöckner.

Zudem befürchten die Ministerinnen und Minister, dass Brüssel zu viel Einfluss auf die nationale Politik nimmt. Das Landwirtschaftsministerium teilte mit: "Zentralistische Verschiebungen" der Waldplanung durch die Kommission werden abgelehnt."

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